Am Montag, den 25. August, werden drei deutsche Startups vom Kölner Startup-Inkubator STARTPLATZ ihre eigenen Geschäftsideen und –modelle in China vorstellen. Golf PostWotch und Airobe pitchen in Huizhou, der Sonderwirtschaftszone Chinas, die auch als Silicon Valley von China bekannt ist.  

Die chinesische Delegation vom Huizhou Innovationszentrum war im Juni zum ersten Mal in Köln zu Besuch. Nach dem offiziellen Treffen mit der Stadt Köln und deutschen Unternehmen, hat die Delegation am nächsten Tag spontan das Gründerzentrum STARTPLATZ besichtigt.

„Nach der angeregten Diskussion wollten wir einige Teams im STARTPLATZ vorstellen. Die chinesische Delegation war von den Pitches begeistert“, so Prof. Dr. Richard Geibel, Studiendekan Media Management & Entrepreneurship der Hochschule Fresenius, der die deutsche Delegation in China begleiten wird.

Beide Seiten waren nach dem Treffen an einer engen Kooperation interessiert. Anfang August bekam STARTPLATZ eine Einladung für einen Businessplanwettbewerb in Huizhou. „Um uns die Entscheidung für die Teilnahme zu erleichtern, wurde für alle drei Teams Flug und Hotel bezahlt“, fügt Prof. Dr. Geibel hinzu.

Die chinesischen Partner wollen solche Innovationspitches zukünftig regelmäßig halten. Das langfristige Ziel ist, mit STARTPLATZ eine institutionelle Kooperation aufzubauen, sodass sich die zwei Inkubatoren regelmäßig über Startups, Know-how und eventuell auch Gründungskapital austauschen können.

„Wir freuen uns auf gegenseitigen Austausch und interessante Kooperation. Gleichzeitig bin ich sehr froh, dass die drei Kölner Startups dank STARTPLATZ diese spannende Möglichkeit bekommen haben, in China zu pitchen“, sagt Dr. Lorenz Gräf, Geschäftsführer des STARTPLATZ.

„Wir sind positiv gestimmt und zuversichtlich. Wir haben noch keine detaillierte Vorstellung, was wir dort vorfinden werden, aber an gutem Willen mangelt es nicht. Nach dem Besuch hoffen wir auf konkrete Schritte, um die Kooperation zu vertiefen und intensivieren zu können“, so Prof. Dr. Geibel.

Die drei Startups freuen sich, ihre Ideen vor dem chinesischen Publikum vorstellen zu können, aber ihr größtes Ziel ist es, diese langfristige Kooperation mitzugestalten.

„Es ist durchaus möglich in China Investoren zu gewinnen, aber hauptsächlich geht es darum die Brücke zu schlagen zwischen China und Köln. Wir sammeln neue Ideen und Erfahrungen, entwickeln hoffentlich ein bisschen kulturelles Fingerspitzengefühl und schauen uns deren dortiges Innovationszentrum an“, sagt Axel Post, der Gründer von Airobe. „Zusätzlich kann man mit Chinesen wahrscheinlich ganz gut über Hardware reden. Die deutschen Startups denken viel zu wenig über Hardware nach.“

 


Über STARTPLATZ

Mehr als nur Coworking bietet seit 2012 der STARTPLATZ im Herzen Kölns: er ist zugleich Startup-Inkubator und Treffpunkt für die rheinische Gründerszene. Gegründet wurde er von den Geschäftsführern der Familie Gräf Holding GmbH, Dr. Lorenz Gräf und Matthias Gräf. Auf insgesamt 3.200 qm im Kölner Mediapark und rund 1.000 qm im Düsseldorfer Medienhafen bietet der STARTPLATZ Coworking-Spaces, Team Büros sowie Meeting- und Konferenzräume, in denen regelmäßig Events, Konferenzen, Workshops und Pitches veranstaltet werden.

Neben dem Start!Werke Gründerstipendium gibt es noch weitere Stipendien in Düsseldorf und Köln, die sich an Interessenten mit anderen Themenschwerpunkten in der digitalen Wirtschaft richten.

 

Pressekontakt

Carolin Gattermann
Unternehmenskommunikation/ PR
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