„Dein Tag zum Gründen“ bringt 220 Gründer und Begleiter im STARTPLATZ zusammen

Ein erfolgreicher Start als Unternehmer braucht eine Mischung aus sauberem Handwerk und der richtigen Einstellung. Wichtige Tipps und offene Erfahrungsberichte gab es für angehende Gründer bei der Veranstaltung “Dein Tag zum Gründen”, die am 10. Juli im Kölner Startup und Innovation Space STARTPLATZ stattfand. Als Coworking Space und Inkubator im Kölner Mediapark, bietet STARTPLATZ dabei die perfekte Location für die Veranstaltung rundum das Thema Gründung.

Die Premiere war ein voller Erfolg: Alle 220 kostenlosen Tickets wurden im Vorfeld reserviert, bei einigen Vorträgen mussten sogar die Tische herhalten, um allen Zuhörern einen Platz zu bieten. Die Intention der Besucher war klar: Mehr als drei Viertel der Teilnehmer gaben an, bald gründen zu wollen – oder es vor kurzem getan zu haben. Sie trafen bei “Dein Tag zum Gründen” im STARTPLATZ auf erfahrene Unternehmer und Berater.

Das Themenspektrum spannte sich dabei über den gesamten Zyklus eines jungen Unternehmens: Von der Ideenfindung über die Finanzierung bis hin zu rechtlichen Fragen und Hürden bei der Einstellung des ersten Mitarbeiters.

GRÜNDUNG ALS LANGSTRECKENLAUF
Wer noch auf der Suche nach dem richtigen Thema für sein erstes – oder auch nächstes – Unternehmen war, den beruhigte Prof. Dr. Richard Geibel von der Hochschule Fresenius in seinem Vortrag “Entrepreneurship als Lebensphilosophie”: “Es muss nicht immer Rocket Science sein”, sagte er den angehenden Gründern, “es geht um das richtige Identifizieren von Gelegenheiten.”

Und diese Ideen fallen so manchem unter der Dusche ein – wie Christoph Kolb, Gründer hinter der App “Roadee” berichtet. Detailliert schilderte er die Fortschritte, Rückschläge und Lerneffekte in den etwa eineinhalb Jahren, die es brauchte, um aus einer Idee ein downloadbares Programm zu schaffen.  “Ideen sind empfindlich – lasst euch nicht entmutigen”, riet er den Besuchern. Er sprach über den Stolz, mit wenigen Mitwirkenden ein Produkt geschaffen zu haben, dass global genutzt wird – und der stillen Freude, wenn bei Google Analytics plötzlich ein Nutzer von den Fidschi-Inseln auftaucht.

Gleichzeitig warnte er davor, das Projekt Gründung als Sprint zu sehen, sondern als Langstreckenlauf: “Wenn die App veröffentlich ist, ist man erstmal fertig. Aber dann geht es darum, die App zu professionalisieren.” Wichtige Erkenntnis für viele Besucher:  Bei allen Spielereien muss immer auch ein möglicher Markt mit bedacht werden: “Wenn ich die Idee nicht verkaufen kann, brauche ich mir um den Rest erst gar keine Gedanken machen”, sagte Wolfgang Kierdorf, Software-Unternehmer und Berater, “erst wenn eine Idee einen Markt hat, ist es auch eine Geschäftsidee.”

AUS DEN ERFAHRUNGEN DER EXPERTEN LERNEN
Die Besucher von “Dein Tag zum Gründen” profitierten von den individuellen Berichten der Referenten – deren Erfahrungen sich durchaus voneinander unterschieden. Einige sahen etwa die schwierige Suche nach Investoren als verlorene Zeit an.

Auf der anderen Seite sagten Vertreter der Sparkasse KölnBonn oder von Wagniskapitalgebern den angehenden Gründern, wo das notwendige Kapital für die ersten Schritte im Unternehmertun herkommen kann. Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer vermittelten die wichtigsten Pflichtübungen für Gründer. Alle Gesprächspartner standen nach ihren Vorträgen noch für die Teilnehmer bereit – und konnten so mit ein paar Tipps, einem schnellen Blick auf den Businessplan oder mit ein paar Kontakten weiterhelfen.

Nach einem intensiven Tag klang “Dein Tag zum Gründen” mit einer Gesprächsrunde mit den zwei “Serien-Gründern” Thomas Bachem und Coskun Tuna aus. Sie berichteten von ihren Erfolgen, aber auch von Zeiten, in denen das Geld so knapp war, dass das Auto zeitweise als Wohnungsersatz herhalten musste.

Bei dem Startup BBQ tauschten sich die mehr als 200 Besucher dann abschließend über ihre Erfahrungen aus. “Wir freuen uns, dass ‘Dein Tag zum Gründen’ direkt zum Start so gut angenommen wurde”, sagte Mitveranstalter Tobias Tauch, “unterstützt von Partnern, Förderern und den Teilnehmern selbst hat sich hier heute ein Treffpunkt des Mittelstands von morgen gebildet.” Die Veranstaltung wird im kommenden Jahr wiederholt.

 


Über STARTPLATZ

Mehr als nur Coworking bietet seit 2012 der STARTPLATZ im Herzen Kölns: er ist zugleich Startup-Inkubator und Treffpunkt für die rheinische Gründerszene. Gegründet wurde er von den Geschäftsführern der Familie Gräf Holding GmbH, Dr. Lorenz Gräf und Matthias Gräf. Auf insgesamt 3.200 qm im Kölner Mediapark und rund 1.000 qm im Düsseldorfer Medienhafen bietet der STARTPLATZ Coworking-Spaces, Team Büros sowie Meeting- und Konferenzräume, in denen regelmäßig Events, Konferenzen, Workshops und Pitches veranstaltet werden.

Neben dem Start!Werke Gründerstipendium gibt es noch weitere Stipendien in Düsseldorf und Köln, die sich an Interessenten mit anderen Themenschwerpunkten in der digitalen Wirtschaft richten.

 

Pressekontakt

Carolin Gattermann
Unternehmenskommunikation/ PR
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