Stipendiaten im Interview: Enida

11. März 2017, 11:16 :: Accelerator | Allgemein

Autor: Ann-Kathrin Rudolf

Wir versorgen euch mit den neuesten Startups in unserem Haus: Unsere Stipendiaten des Accelerator-Programms Runde #12 im Interview.

Startup Name: Enida

Team: 9 selbstständige “Enidas” (Virtuelle Mitarbeiter)

Ideenstart: September 2016

Standort: Online – von überall aus, zu jeder Zeit (Bzw. ich am Startplatz in DUS)

Die Idee in einem Satz: Frischen Wind in den staubtrockenen deutschen Kundensupport bringen

Ein produktiver Tag startet nicht ohne: 7 Minute Workout & Kizomba Musik

Meine drei Hashtags: #buildingateamofleaders #teamenida #enida

 

  1. Welches spezifische Problem kannst du mit eurer Idee lösen? Gib uns einen Use Case?

Wir unterstützen Amazon FBA/FBM* Händler dabei, ihre Kunden individuell und originell zu betreuen, denn guter Kundensupport führt zu mehr Umsatz und zu einem unschlagbaren Ruf (RightNow Customer Experience Impact Report, 2011). Eine ursprüngliche Kundenbeschwerde freundlich und kompetent in positives Feedback umzuwandeln und vielleicht sogar eine Weiterempfehlung durch den Kunden zu bewirken, ist eines unserer Ziele.

*Fulfillment by Amazon/Merchant

 

2. Was hast du vor der Gründung beruflich gemacht?

Neben meinem Psychologie-Studium war ich in einem großen internationalen Online-Shop im Kundensupport tätig und habe mich zunächst als Virtuelle Assistentin selbstständig gemacht. Nach ein paar Monaten war dann auch schon die Idee für Enida geboren.

 

3. In welcher Situation kam der Geistesblitz für deine ursprüngliche Idee und dein Impuls, die Idee weiterzuentwickeln?

Durch Zufall hatte ich die Möglichkeit den Kundensupport eines Amazon FBA-Händlers eigenständig zu übernehmen und habe gemerkt, dass es noch etliche Händler mehr gibt, die hier Unterstützung suchen. Der Bedarf nach einer Kundensupport-Agentur war einfach vorhanden. Zudem kannte ich durch meinen Virtuellen Assistenz Job schon kompetente “VA”s, denen ich vertrauen konnte. Somit war es ganz leicht beide Parteien zusammenzubringen.

 

4. Mit welchen Herausforderungen warst du als erstes konfrontiert?

Für mich waren viele Dinge (z.B. Kundensupport und guter Service) einfach selbstverständlich. Als herausfordernd empfand ich es, all mein Wissen zu Papier zu bringen und zwar so, dass andere es auch nachvollziehen und umsetzen konnten.

 

5. Wie sehr bzw. in welchen Punkten hat sich dein Konzept von der ersten Idee bis zur Gründung verändert?

Zunächst hatte ich den Wunsch eine Agentur zu gründen, die alle mittelständischen Online-Shops bedienen kann, die sich keine festen Mitarbeiter leisten können. Aufgrund der Urlaubs- und Krankheitsproblematik (also, dass Mitarbeiter auch einfach mal schnell ersetzt werden müssen), habe ich mich dann dafür entschieden, mich auf Amazon FBA und FBM Händler zu beschränken.

 

6. Wie sieht dein nächster Meilenstein aus?

Ich möchte mich mit Enida weiterhin auf den Kundensupport im Bereich Amazon FBA/FBM konzentrieren, aber auch die Sparte Copywriting und Übersetzung verstärkt ausbauen. Ich finde es für Händler wichtig, auf den anderen EU-Märkten präsent zu sein. Hier möchte ich sie unterstützen, die Kundenansprache auch in der jeweiligen Landessprache lückenlos meistern zu können.

 

7. Wenn du noch einmal von vorne anfangen könntest, gibt es irgendetwas, was du anders machen würdest?

Ich würde früher in einen Coworking Space gehen, um mehr Input von allen Seiten zu bekommen. Viele Fehler hätte ich dadurch vermeiden können.

 

8. Wie bist du auf den STARTPLATZ gekommen?

Ein Freund vom Tanzen (Salsa) hatte mich angesprochen und meinte, dass ich ganz gut zu der Truppe hier passen würde. Immerhin wären hier ebenfalls zwei Amazon FBA Händler vor Ort, die meine Unterstützung brauchen könnten. Und er hatte Recht! Ich fühle mich pudelwohl.

 

9. Was oder wer hat dir im STARTPLATZ am meisten bei der Umsetzung deiner Idee geholfen?

Alle, die hier an ihren Startups arbeiten, geben mir unglaublichen Input und die Motivation jeden Tag immer besser zu werden. Zudem wurde ich durchaus sicherer in meinem Vorhaben, als ich Lorenz fragte: “Ist meine Idee gut?” und er antwortete sinngemäß: “Du verdienst damit Geld, also steht das nicht zur Debatte”.

 

10. Wie beurteilst du die Rheinische Startup-Szene und was wünscht du dir noch?

Sie ist sehr kreativ und jung. Es macht Spaß ein Teil davon zu sein. Ich bin derzeit wunschlos glücklich!

 

11. Wenn du Startups und Gründern noch einen Tipp geben könntest, was wäre das?

Starte Lean. Vermeide Kosten, außer die Kosten, die deine Kompetenz weiterbringen. Ein Coworking Space kann dir ungemein helfen, deinen Horizont zu erweitern. Und wenn es finanziell täglich nicht möglich ist, dann vielleicht erstmal ein paar Mal im Monat.

 

Über das Stipendium: 

12. Wie bist du auf das STARTPLATZ-Stipendium gekommen?

Die Amazon FBA Händler aus meiner Sitzplatz Ecke haben mich darauf angesetzt und mich dazu gepusht, mich zu bewerben.

 

13. Was sind deine ersten Learnings aus der Zeit als Stipendiat?

What doesn’t kill you makes you stronger.

 


Wenn auch ihr eine zündende Idee habt, die ihr als Startup umsetzen wollt, bewerbt euch jetzt hier bei uns für das STARTPLATZ Gründerstipendium. Die nächste Runde startet ab dem 15.04.2017!

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