Recap Hackathon InsurTech

Recap „Hackathon InsurTech“

Zum Abschluss der InsurTech Week 2017 veranstalteten wir am 19. und 20. Mai einen Hackathon. Als Veranstaltungsort für dieses interaktive Event haben wir die Kreativräume der Kölner Wohngemeinschaft ausgewählt. Dies hat sich als eine perfekte Entscheidung erwiesen, da sich die verschiedenen Teams in den wunderschön gestalteten Räumen ausbreiten, und sich voll ihrem Projekt widmen konnten.

Get-together und erste Ideen

Los ging es am Freitag um 10:00 Uhr. Alle 25 Teilnehmer versammelten sich erstmal in der großen Küche der Wohngemeinschaft. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Thematik, hat sich jeder Teilnehmer in ein paar Sätzen vorgestellt und die restliche Gruppe über sein Spezialgebiet und seine Fähigkeiten informiert. Anschließend wurden die bereits ausgearbeiteten Cases vorgestellt. Hier stand es den Teilnehmern frei, ob sie sich einen eigenen Case mit Bezug InsurTech ausdenken oder an einem der vorgeschlagenen Cases arbeiten. Nach dieser Einführung hatten die Teilnehmer eine gute Stunde Zeit sich kennenzulernen, auszutauschen und ein Team zu bilden. Dies geschah in aktiven Diskussionen in den verschiedenen Räumen.

Kurz vor Mittag versammelten wir die Teilnehmer dann wieder in der zentralen Wohnküche um sicherzustellen, dass sich die Gruppen gefunden haben und diese bereits eine grobe Idee haben, an was sie die nächsten Stunden arbeiten möchten. Die 25 Teilnehmer teilten sich in vier Gruppen auf, jede Gruppe bestand aus fünf bis acht Mitgliedern. Nun hatte jedes Team 30 Sekunden lang Zeit, ihre Idee zu pitchen und zu erklären, welches Problem mit der geplanten Anwendung gelöst werden soll. Bereits hier waren spannende Ansätze dabei, von einer cloudbasierten Lösung für die Hausratversicherung, bis hin zu einem Sprachassistenten, der die Kundenzentren von Versicherungen entlasten soll.

Die Teams arbeiteten konzentriert und strukturiert an ihren Projekten

Nachdem alle Teams ihre Ideen vorgestellt haben und alle offenen Fragen geklärt wurden, zogen sich die Gruppen in die verschiedenen Kreativräume der Wohngemeinschaft zurück. Jedes Team hatte einen eigenen Raum, ausgestattet mit Kreidetafeln, Fernsehern, Getränken und kleinen Snacks. Dort arbeiteten sie konzentriert und motiviert an ihren Modellen. Abends um acht versammelten wir uns dann wieder in der gemeinsamen Küche, um geschlossen in die Bar der Wohngemeinschaft zu gehen. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, bei Freigetränken und Musik, ihre Ideen untereinander zu diskutieren oder einfach in privater Atmosphäre die anderen Teilnehmer besser kennenzulernen.

Trotz der etlichen Kölsch, die an dem Abend über die Theke gingen, waren die Teams am nächsten Morgen beinahe vollständig wieder in ihren Kreativräumen und widmeten sich ihrem Projekt – Respekt dafür!

Abschluss-Pitch:

Für 17 Uhr waren die Abschluss-Pitchs vor einer ausgewählten Jury angesetzt. Ab dem Nachmittag machte sich dann eine gewisse Nervosität und Hektik in den Räumen bemerkbar. Letzte Korrekturen wurden vorgenommen oder noch schnell ein Name für den Sprachassistenten gesucht. Trotz den kleinen Ungereimtheiten, muss man den Teams hier ein großes Lob aussprechen. Es war faszinierend mit anzusehen, wie schnell sich die Teilnehmer in die Teams aufteilten, gemeinsam an ihrem Ziel arbeiteten und Aufgabenbereiche untereinander verteilten.

Pünktlich um 17 Uhr ging es dann mit den Abschluss-Pitchs los. Nach einer vorgegebenen Reihenfolge hatte nun jedes Team sieben Minuten Zeit, ihre Idee vorzustellen und die Jury zu überzeugen.

Team 1 – Alexa und Watson:

Das Team hatte sich vorgenommen, mit ihrer Anwendung den Kundensupport bei Versicherungsunternehmen zu entlasten. Mit Hilfe von Amazon’s Alexa und IBM’s Watson wurde eine Applikation entwickelt, die es dem Versicherungsnehmer ermöglicht, mit menschlicher Sprache über diese App sofortige Informationen zum aktuellen Versicherungsschutz zu erhalten.

Team 2 – Hausratshilfe

 Das Team Hausratshilfe hat sich zum Ziel gesetzt, den Prozess einer Schadensmeldung für den Versicherungsnehmer zu erleichtern. Hierfür wurde ein App entwickelt, in die der Versicherungsnehmer alle seine Rechnungen, Fotos, Seriennummern etc. von Sachgegenständen eintragen kann. Kommt es nun zu einem Schadensfall, ist lediglich ein Klick nötig, um alle Daten mittels einer API direkt an den Versicherungsgeber zu senden.

Team 3 – cover.me!

Cover.me verfolgt das Ziel, das Konzept und Verständnis von Versicherungen zu erleichtern. Für dieses Vorhaben wurde eine App programmiert, in der der User von dem Assistenten „Roger“ begleitet wird. Der Grundgedanke ist, dass Versicherungen zukünftig im Auktionsverfahren abgeschlossen werden sollen. Interessiert sich der Nutzer für eine Versicherung die er noch nicht hat, sollen sich die Versicherungsgeber um diesen Auftrag bewerben. Roger erledigt all diese Aufgaben und bündelt die Ergebnisse anschaulich innerhalb der App.

Team 4 – #asktom

 #asktom soll dein erster Ansprechpartner sein, wenn du einen Schadensfall hast. Um dies zu realisieren, wurde eine App und ein Sprachassistent entwickelt. Hat der User nun einen Schaden zu melden, kann er direkt mit Tom kommunizieren und ihm innerhalb der App alle Daten und Fotos zukommen lassen. Der Assistent kann Bilder von kaputten Autos und Bilder von intakten Autos unterscheiden und weiß außerdem, welche Versicherung welchen Schaden versichert.

Platzierungen:

Nach den vier Pitchs beriet sich die Jury und diskutierte die einzelnen Modelle durch. Die Ideen der Teams wurden anhand der Kriterien Innovationsgrad, Execution, Markttauglichkeit, und dem allgemeinen Eindruck vom Team, bewertet. Mit einem knappen Vorsprung stand fest, dass das Team #asktom als Sieger aus unserem ersten Hackathon hervorgeht. Das Team Alexa und Watson besetzte Rang zwei, Hausratshilfe sowie cover.me bildeten den dritten Platz.

Wir bedanken uns recht herzlich bei all unseren Teilnehmern und Unterstützern und hoffen, euch bald wieder im Rahmen eines Hackathons begrüßen zu dürfen!