Corporate Entrepreneurship Talk - UQBATE // Rückblick - STARTPLATZ

Corporate Entrepreneurship Talk – UQBATE // Rückblick

24. April 2015, 11:04 :: Allgemein

Autor: Victoria Blechman

Bei unserem dritten Event in der Reihe „Corporate Incubation“ durften wir Johannes Nünning, Leiter des Inkubationsprogramms UQBATE, begrüßen. Vor 15 Jahren startete Johannes seine Laufbahn bei der Telekom und begann 2011 mit dem UQBATE Projekt. Ziel war es Mitarbeitern der Telekom die Möglichkeit zu bieten, neue Geschäftsmodelle aufzubauen und sich dabei autonome Projekten zu verantworten, um  sich und seine Idee zu verwirklichen. 

Was mich an Gründern fasziniert ist, dass sie mit nichts außer einer Idee starten und häufig etwas ganz Großes daraus machen.

Was unterscheidet die Innovationsbedingungen von Startups und Konzernen? Etablierte Unternehmen müssen Innovation aktiv „erlauben“, indem sie einen Freiraum dafür schaffen. Letztlich müssen Mitarbeiter um Zustimmung und Erlaubnis bitten. Unternehmensgründer hingegen müssen niemanden fragen, um anzufangen. You can’t tell innovative people to be innovative, but you can let them.“ Nach diesem Motto, formuliert von Eric Schmidt, startete Johannes sein Projekt. Teams, die sich für UQBATE interessierten nahmen an einem Boot Camp teil, bei dem sie alle wichtigen Aspekte des Lean Startup Ansatzes erlernen und erfahren. Nach sechs Monaten geht es zum ersten Pitch, bis die Teams dann nach weiteren sechs Monaten bei einem Demo Day um eine größere Finanzierung kämpfen.

Der Erfolg des Startups hängt maßgeblich vom Team ab.

UQBATE versteht sich nicht als Ideenmanager, denn nicht die Idee steht im Vordergrund, sondern die Individuen. Da UQBATE zu einem bestehenden Unternehmen gehört, gibt es einige Vorteile für die Intrapreneure: der Gang zum Notar fällt weg, man profitiert vom Wissen seiner Mitarbeiter, die Wege sind kurz.

UQBATE 1

Doch leider ist es für Interessierte auch nicht einfach eine Vereinbarung mit den jeweiligen Vorgesetzten zu treffen. „Die Arbeit für UQBATE erfolgt freiwillig. Im Vordergrund muss immer noch die Kernaufgabe im Konzern stehen. Manche Vorgesetzte stellen ihren Mitarbeitern den Freiraum zur Verfügung, manche möchten jedoch nicht helfen.“

If you think everything is under control, you’re just not going fast enough.

Dabei liegen die Vorteile des Inkubationsprogramms auf der Hand. In großen Unternehmen kann man nicht nach Trial & Error Prinzip handeln. Bei UQBATE ist genau dies möglich. Kosten werden so gering wie möglich gehalten und die Teams sind in der Umsetzung ihrer Ideen zehn Mal schneller. Letztlich werden Innovationen am laufenden Band produziert. „Doch, dass es vielleicht erst 1000 Ideen braucht, bis die eine kommt, die durch die Decke geht – das ist nur schwer zu vermitteln; gerade im Konzernumfeld.“, so Johannes Nünning.

Es bleibt spannend, wie es mit dem Projekt UQBATE weitergeht. In jedem Fall ist ein Inkubationsprogramm eine ideelle Bereicherung für jeden Konzern.

Hier gibt es den kompletten Tonmitschnitt des Vortrags:



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