Drei STARTPLATZ-Member pitchen in China - STARTPLATZ

Drei STARTPLATZ-Member pitchen in China

28. August 2014, 15:32 :: Gastbeitrag

Autor: Matthias Gräf

Vor kurzem wurden drei STARTPLATZ Mitglieder zum Businessplanwettbewerb nach Huizhou eingeladen. Diese Woche war es endlich soweit und die STARTPLATZ-Delegation konnte sich in China vorstellen. Diese Reise diente aber auch einem anderen Zweck: STARTPLATZ baut mit dem chinesischen Innovationszentrum eine institutionelle Kooperation auf.

Internationaler Wettbewerb

Am Montag haben drei Startups – Golf Post, Wotch und Airobe – vor der chinesischen Jury im Rahmen des Wettbewerbs „The 3rd China Innovation & Entrepreneurship Competition“ ihre eigenen Geschäftsideen präsentiert und ein tolles Feedback erhalten.

Das Ziel des Wettbewerbs ist es, die ursprüngliche Geschäftsidee auf dem chinesischen Markt zu etablieren.
Zusätzlich gab es für die STARTPLATZ-Member viele spannende Eindrücke aus der rasant wachsenden chinesischen Wirtschaft. Alle Anwesenden konnten Gespräche mit chinesischen Investoren führen und den dortigen Markt kennen lernen.

Abgesehen von unseren Membern, war ein breites internationales Publikum anwesend. Die chinesischen Investoren zeigten ein reges Interesse an den Geschäftsideen aus Europa: Ein gegenseitiger Austausch des Know-How stand im Vordergrund.

Die Ergebnisse zum Wettkampf werden am 1. September veröffentlicht. Nach vier Halbfinals in verschiedenen Regionen Chinas wird im September das Finale in Peking stattfinden. Von den 74 Halbfinalisten in Huizhou, der Region Guangdong – unter ihnen die STARTPLATZ-Member – ziehen 10 Teams ins Finale ein. Es ist durchaus möglich, dass eines der drei Teams bald wieder nach China fliegt – Wir halten euch auf dem Laufenden! 

Modernes chinesisches Innovationszentrum

Der STARTPLATZ folgte der Einladung einer chinesischen Delegation in das Innovationszentrum Huizhou Zhongkai Hi-tech Industrial Development Zone, eine Sonderwirtschaftszone in der Nähe von HongKong, die auch als Silicon Valley von China bekannt ist.

Die Sonderwirtschaftszone Huizhou Zhongkai (HZZK) wurde 1992 gegründet. Das Ziel der HZZK besteht darin, die Chinesische Hi-Tech Industrie und Wirtschaft weiterzuentwickeln. In der modernen, innovativen „Öko-Stadt“ (eco-city) haben viele internationale Großunternehmen ihren Firmensitz. Zusätzlich werden in der HZZK intensiv Innovation und Startups unterstützt.
Dieser High-Tech Park mit einer Gesamtgröße von unglaublichen 350.000 qm2 bietet alles was Unternehmen benötigen, um international erfolgreich zu sein.

„Dieses HZZK ist eine beeindruckende Region. Auf der Fläche, vergleichbar mit dem gesamten Rheinland, wird eine Hi-Tech Stadt gebaut, in der nicht mehr nur die bekannte Herstellung von Hardware im Vordergrund steht, sondern die Entwicklung der Bereiche LED Industry, Mobile Internet Industry, LCD Industry, New Energy Industry , Smart Equipment Manufacturing Industry und Creative Industry“, so Matthias Gräf, der Geschäftsführer des Golf Post Magazins und des STARTPLATZ, über seine ersten Eindrücke in Huizhou.

 

„Beeindruckend dabei ist die unglaublich große Vision und die enorme Geschwindigkeit der Umsetzung.“

 

Intensive Zusammenarbeit geplant

Während der fünftägigen Reise wurde eine langfristige Zusammenarbeit mit dem HZZK Innovationszentrum vereinbart.

Abgerundet wurde die Reise durch ein gemeinsames Abendessen mit Herrn Pengfei Yang, Direktor der Sonderwirtschaftszone Huizhou Zhongkai Hi-tech Industrial Development Zone und anderen hochkarätigen Unternehmern der Region. Danach ging es traditionsgemäß weiter zum gemeinsamen Karaoke-Singen.

 

„Der Besuch der deutschen Delegation war ein wichtiger Meilenstein für die gemeinsame Kooperation. Geplant ist die Erfolgsgeschichte und das Know-How des STARTPLATZ nach China zu bringen, um dort die riesigen Entwicklungsmöglichkeiten auszuschöpfen“, sagt Matthias Gräf. „Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Besuch der chinesischen Delegation.“

 

Im November darf der STARTPLATZ die chinesische Delegation wieder bei uns begrüßen.

Danke an dieser Stelle auch an die Firma EUTECH Consulting für die Kooperation und Unterstützung. „Wir danken EUTECH Consulting für die hervorragende Organisation des Besuchs“, fügt Matthias Gräf hinzu.

Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit China gekommen?

Die chinesische Delegation vom Huizhou Innovationszentrum war im Juni zum ersten Mal in Köln zu Besuch. Nach dem offiziellen Treffen mit der Stadt Köln und deutschen Unternehmen, hat die Delegation am nächsten Tag spontan das Gründerzentrum STARTPLATZ besichtigt.

„Nach der angeregten Diskussion wollten wir einige Teams im STARTPLATZ vorstellen. Die chinesische Delegation war von den Pitches begeistert“, so Prof. Dr. Richard Geibel, Studiendekan Media Management & Entrepreneurship der Hochschule Fresenius, der die deutsche Delegation in China begleitet hat.

Beide Seiten waren nach dem Treffen an einer engen Kooperation interessiert. Anfang August bekam STARTPLATZ eine Einladung für einen Businessplanwettbewerb in Huizhou. „Um uns die Entscheidung für die Teilnahme zu erleichtern, wurde für alle drei Teams Flug und Hotel bezahlt“, fügt Prof. Dr. Geibel hinzu.

Die chinesischen Partner wollen solche Innovationspitches zukünftig regelmäßig halten. Das langfristige Ziel ist, mit STARTPLATZ eine institutionelle Kooperation aufzubauen, sodass sich die zwei Inkubatoren regelmäßig über Startups, Know-how und eventuell auch Gründungskapital austauschen können.

„Wir freuen uns auf gegenseitigen Austausch und interessante Kooperation. Gleichzeitig bin ich sehr froh, dass die drei Kölner Startups dank STARTPLATZ diese spannende Möglichkeit bekommen haben, in China zu pitchen“, sagt Dr. Lorenz Gräf, Geschäftsführer des STARTPLATZ.

Die drei Startups freuen sich, ihre Ideen vor dem chinesischen Publikum vorstellen zu können, aber ihr größtes Ziel ist es, diese langfristige Kooperation mitzugestalten.

„Es ist durchaus möglich in China Investoren zu gewinnen, aber hauptsächlich geht es darum die Brücke zu schlagen zwischen China und Köln. Wir sammeln neue Ideen und Erfahrungen, entwickeln hoffentlich ein bisschen kulturelles Fingerspitzengefühl und schauen uns deren dortiges Innovationszentrum an“, sagt Axel Post, der Gründer von Airobe.



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