OVHcloud: Die nachhaltige und datensouveräne Cloud aus Europa - STARTPLATZ

OVHcloud: Die nachhaltige und datensouveräne Cloud aus Europa

15. Dezember 2020, 10:00 :: Community | Corporate Services | Erfolgsgeschichten | News

Autor: Arne Gonschor

Daten sind die Währung des 21. Jahrhunderts und der wichtigste Baustein der digitalen Transformation. Das weiß auch das französische Unternehmen OVHcloud, welches seit über 20 Jahren modernste Cloud Infrastruktur Lösungen anbietet. Durch ihren Innovationsgeist und ihre Wahrung der Datensouveränität haben sie sich zum europäischen Marktführer und zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu Hyperscalern wie Google Cloud, Amazon Web Services oder Alibaba Cloud aufgeschwungen. Wir haben uns mit dem General Manager für Central Europe Falk Weinreich und Startup Programm Manager Ray Farid getroffen und mit ihnen über das OVHcloud Startup Programm, Nachhaltigkeit im Cloud Computing und die europäische Initiative GAIA-X gesprochen.


STARTPLATZ: Wer oder was ist OVHcloud überhaupt?

Falk: Wir sind ein Cloud-Service Provider, der vor 20 Jahren in Frankreich gegründet wurde und heute ca. 2.500 Mitarbeitende beschäftigt. Von der Mentalität her sind wir aber immer noch Startup geblieben und definieren uns auch ein großes Stück weit über unsere Kreativität. Uns sind, und da unterscheiden wir uns von Hyperscalern wie Amazon Web Services oder Alibaba Cloud, Datensouveränität und Themen wie Privacy Shield sehr wichtig und in unserer europäischen DNA verankert. Deshalb sind wir umso stolzer, mit unserem Ansatz zu einem der 10 besten Cloud Service Providern der Welt zu zählen.

STARTPLATZ: Was unterscheidet euch am meisten von anderen Cloud-Service Providern in Europa?

Falk: Der USP von OVHcloud ist ganz klar unsere eigene End-to-End Infrastruktur. Das heißt: Wir konzipieren und bauen unsere eigenen Server in Europa und Kanada, setzen diese in unsere eigenen Racks ein und stellen diese dann in unsere eigenen Rechenzentren. Dort kühlen wir unsere Server – direkt auf der CPU – mit einem von uns selbst entwickelten und patentierten Wasserkreislaufsystem. Damit verbrauchen wir 30 Prozent weniger Strom als andere Anbieter, was uns zum grünsten Cloud-Service Provider Europas macht.


STARTPLATZ: Welche Services bietet ihr konkret an und was macht eure Cloud so besonders?

Falk: Vor der Produktvielfalt müssen wir uns definitiv nicht verstecken. Wir bieten unseren Kund:innen sowohl Bare Metal als auch Public und Private Clouds an. Die Besonderheit unserer Public Cloud ist zum Beispiel ihr Open Source Ansatz, wodurch alle Nutzer:innen aktiv zur stetigen Evolution der Cloud beitragen. Unsere Cloud ist zudem SMART, d. h. Simple, Multilocal, Accessible, Reversible und Transparent. Mit dieser Lösung bieten wir genau das, was die europäischen politischen Spitzen und wir uns von der GAIA-X Initiative erhoffen: Eine transparente, kontinentale Cloud mit europäischer DNA.

STARTPLATZ: Ihr arbeitet seit jeher eng mit Startups zusammen. Woher kommt euer Bezug und wie sieht das OVHcloud Startup Programm aus?

Ray: Das ganze Thema Startup hat bei OVHcloud durch unsere eigene Historie einen wichtigen Stellenwert. Unser Founder Octave Klaba hat OVHcloud von seiner Garage aus zu einem Konzern aufgebaut, dem heute über 1,5 Millionen Kund:innen vertrauen. Daher haben wir seit 2015 getreu dem Motto „Bring your ambition, we fuel your growth” bereits über 2.000 Startups auf der ganzen Welt unterstützt. Auf der einen Seite unterstützen wir Startups in diesen Fällen monetär mit bis zu 100.000 € Guthaben für unsere Public oder Private Cloud. Auf der anderen Seite sehen wir uns aber auch als Business Enabler entlang des Zeitplans und der Meilensteine des jeweiligen Startups, und unterstützen hier z. B. mit Co-Marketing und Eventaktivitäten.


STARTPLATZ: Was bedeutet das in eurem konkreten Fall?

Ray: Im ersten Schritt bieten wir unseren Startups konkrete Hilfe beim Aufbau ihrer Solution bzw. Lösung basierend auf der eigenen IT-Architektur auf die OVHcloud Infrastruktur. Weiterhin ermöglichen wir direkten Zugang zu unserem großen Netzwerk aus OVHcloud- internen Mentor:innen, Corporates und VCs und Investoren:innen. Wir arbeiten da ganz nach dem Motto: „Wenn das Startup wächst, wachsen wir auch”. Deswegen stecken wir viel Energie in diesen Bereich mit dem Ziel immer eine Win-Win-Situation für beide Parteien zu kreieren.

STARTPLATZ: Welche Startups und Corporates nutzen aktuell schon die OVHcloud?

Ray: In diesem Zusammenhang nennen wir gerne das Berliner Scaleup MADANA. Das Team hat sich auf Confidential Computing spezialisiert und passt von seinen Werten wie Datensouveränität und Transparenz perfekt zu uns. Hier in Köln nutzt beispielsweise das IoT-Startup Senseering bereits unser Programm für seine nach GAIA-X Standards entwickelten Lösungen. Andere Startups im Programm sind z. B. DEEV, ein Operating System für autonome Systeme; TradeLink aus München, die eine digitale End-to-End Lösung für Liefer- und Transportabstimmungen rund um das Lager anbietet oder Ruumi, eine SaaS-Lösung im Weidemanagement für Landwirte, mit dem Ziel, nachhaltiger zu weiden. Mit allen genannten Startups haben wir ein Fit zwischen ihrem Need und unseren europäischen Cloud-Lösung gesehen.



Falk: Ein besonderer Case ist sicher auch die Geschichte von OpenIO. Dieses französische Startup ist vor einigen Jahren durch das OVHcloud Startup Programm gelaufen und in kürzester Zeit enorm gewachsen. OpenIO passt mit seiner Object Storage Lösung perfekt in unser Ökosystem und ist über die Jahre ein Teil der OVHcloud Familie geworden. Deshalb haben wir uns auch in diesem Jahr dazu entschieden, unsere Verbundenheit durch eine „freundschaftliche Übernahme” offiziell zu besiegeln und alle OpenIO Mitarbeiter zu übernehmen.

STARTPLATZ: Ist die OVHcloud auch technisch die richtige Lösung für Early Stage Startups?

Falk: Selbstverständlich. Unser großer Vorteil ist, dass wir alle „Geschmacksrichtungen” einer Cloud anbieten. Angefangen mit Private Cloud, in der sensibelste Kundendaten von Startups gespeichert werden können oder die Public Cloud, worüber z. B. AI-Lösungen laufen können. Wir bieten für jede Stage die richtige Lösung an. Dank unseres Open Source Ansatzes ist es außerdem ganz einfach, bestehende Daten von Cloud zu Cloud oder auch von und zu einem anderen Provider zu transferieren, ganz ohne Vendor Lock-in. Wir sehen die OVHcloud sozusagen als neutralen Boden für die digitalen Lösungen unserer Zeit.

STARTPLATZ: Das Wort Datensouveränität ist jetzt schon häufiger gefallen. Ist dieses Thema eure oberste Maxime?

Falk: Absolut. Wir wollen, dass der Kunde oder die Kundin entscheidet, wo seine oder ihre Daten liegen und was mit den Daten passiert. Vor knapp 1 oder 2 Jahren war Datensouveränität einfach nur ein Wort, aber seitdem hat sich viel verändert. Die Politik hat mit GAIA-X eine Initiative ins Leben gerufen, die Themen wie Datensouveränität und Datenschutz zu Megatrends der nächsten Jahre machen kann. Wir bei OVHcloud wissen das, aber auch Kund:innen und Unternehmen aus Bereichen wie GovTech, FinTech oder HealthTech verstärken diesen Trend. Selbst amerikanische Hyperscaler wie Google Cloud wachen langsam auf und arbeiten deshalb für ihr ANTHOS Produkt mit uns zusammen, d. h. die Software zur containerbasierten Orchestrierung multipler Clouds wird auf unserer datensouveränen Infrastruktur laufen. Das ist für uns der erste große Beweis, dass die Debatte um Datensouveränität richtig Fahrt aufnimmt.


Ray: Diese Entwicklung wird außerdem ungemein von Startups selbst getragen und vorangebracht. Gerade Tech-Startups wollen ihren Kund:innen eine hundertprozentige Souveränität bei ihren Daten garantieren. Aber nicht nur für Kund:innen, sondern auch Daten zum Business Modell von Startups selbst, sollten streng geschützt gespeichert werden. Dieses hohe Level an Souveränität können amerikanische und asiatische Lösungen einfach nicht bieten. Wir streben danach, dass sich unsere europäischen Werte rund um unsere Daten in Zukunft als der globale Standard durchsetzen werden.

STARTPLATZ: Ihr seht das ganze Thema Datensouveränität also auch als Brand Faktor für Startups und Unternehmen?

Falk: Für die Teams in unserem Ökosystem ist ihr souveräner Umgang mit Daten ein absolutes Verkaufsargument, das sehen wir immer häufiger. Gerade für Startups kann das zu Beginn ihres Lebens ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Damit schärfen sie früh ihr eigenes Profil und bekennen sich auch in der politischen Debatte zu unseren freiheitlichen europäischen Werten.

Ray: Datensouveränität steht als Trend nicht allein da. Themen wie Ethical Internet, Umwelt und auch Datenschutz kommen immer mehr in der Mitte der Gesellschaft an. Die Unternehmen, die diese Werte schon seit längerer Zeit vorleben sind eben Startups. Wir von OVHcloud tragen unseren Teil dazu bei, in dem Startups die digitale und auch nachhaltige Infrastruktur bei uns bekommen, um die Welt von morgen mit ihren Werten zu gestalten.

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