Sustainability Summit - neue Wege zur Transformation

Sustainability Summit – neue Wege zur Transformation

31. März 2023, 11:29 :: Sustainability | Veranstaltungen

Autor: Amelie Sauer

Der Sustainability Summit – neue Wege zur Transformation fand am 22.03.2023 statt und war eine exklusive Konferenz, die sich auf das Thema Nachhaltigkeit und Geschäftstransformation konzentrierte. Die Veranstaltung brachte Entscheidungsträger:innen, Expert:innen und Innovator:innen aus verschiedenen Branchen und Disziplinen zusammen, um über die neuesten Trends, Strategien und Technologien zu diskutieren, die Unternehmen bei der nachhaltigen Transformation unterstützen können.

Zu der Zielgruppe gehörten unter anderem Entscheidungsträger:innen, welche bereits Berührungspunkte mit dem Thema Sustainability hatten, Nachhaltigkeits-Manager:innen, ESG-Manager:innen oder ähnliche Personen. Die Teilnehmer:innen hatten die Möglichkeit aus Vorträgen von verschiedenen Speaker:innen, beispielsweise von Gründern, einem Nachhaltigkeitsmanager aus der Baubranche oder von Best-Practices im Unternehmen zu profitieren. Die Teilnehmer:innen hatten auch die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, um ihr Wissen und ihre Ideen auszutauschen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden.

Das Ende der Konferenz wurde von weiterem Networking begleitet. Die Kaffeespezialitäten der Altstadt Rösterei Köln und Finger-Food rundeten das kulinarische Angebot ab.

Der Programmablauf war sehr abwechslungsreich, denn es wurden einige Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit in Unternehmen gehalten. Die wichtigsten Informationen der einzelnen Speaker:innen stellen wir euch nun vor!

 

1. Der Weg zu einer unternehmerischen Klimabilanz

Patrick Köhler und Robin Kracht von Climate Pioneers nahmen die Zuhörer:innen mit auf den Weg zu einer Aufklärung über die Klimabilanz in Unternehmen. Diese wird erstellt, um ein Bewusstsein für den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens zu schaffen und die Wahrnehmung bei Kund:innen, Partner:innen und Mitarbeiter:innen zu verbessern. Es wird ein digitaler Fragenkatalog ausgefüllt, um den CO2-Ausstoß der Scopes 1,2 und 3 zu berechnen, um anschließend die Klimabilanz erstellen zu können. Es ist möglich seinen CO2- Fußabdruck durch Kompensationen im Form von Aufforstungsmaßnahmen auszugleichen, damit sich das Unternehmen klimaneutral positionieren kann. Hierfür ist Forstfreunde ins Leben gerufen worden, denn mit ihnen ist es möglich die Kompensation durchzuführen.

Patrick Köhler und Robin Kracht bei ihrem Vortrag zum Thema "Der Weg zur unternehmerischen Klimabilanz"
Patrick Köhler und Robin Kracht bei ihrem Vortrag zum Thema „Der Weg zur unternehmerischen Klimabilanz“

 

2. Eine Perspektive aus der Baubranche

Alexej Bolender ist Nachhaltigkeitsmanager bei STRABAG, welcher die Nr. 1 im deutschen Verkehrswegbau ist. Er erzählte uns in seinem Vortrag, dass die  Baubranche einen großen Einfluss auf den Klimawandel hat, denn etwa 40% der globalen CO2 Emissionen sind dem Bausektor zuzuordnen. STRABAG nimmt sich jedoch vor, bis 2040 klimaneutral entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu werden – ohne Kompromisse. Dies beinhaltet auch, dass die Baustoffe nachhaltig produziert werden und in eine nachhaltige Transformation investiert wird. Er stellte Innovationen, wie ein Gebäude aus dem 3D-Drucker oder Roboter, die beim Bau helfen, vor. Des Weiteren spielt Recycling eine wichtige Rolle, denn im Bausektor werden sehr viele Ressourcen entnommen, welche man jedoch wiederverwenden könnte.

3. Best-Practices im Unternehmen

Anna Wehry präsentierte uns etwas zu den Best-Practices der Nachhaltigkeit im Unternehmen. Hierbei stellte sie Zusammenarbeiten zwischen Climate Pioneers und Peek&Cloppenburg, dem SV Waldhof Mannaheim, Roadfans sowie Lömmelömm Limonade vor. Im Allgemeinen geht es darum, dass von diesen Firmen eine Klimabilanz erstellt wurden, um anschließend den CO2-Ausstoß durch Kompensationen ausgleichen können. Dies kann beispielsweise durch das Pflanzen von Bäumen erfolgen, indem ein Aufforstungsprojekt in Nigeria unterstützt wird.

4. Die Green Grass Strategy für Nachhaltigkeit und Innovationen

Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler von der International School of Management stellte uns etwas zu der Green Grass Strategy vor. Bei dieser Strategie wird sich auf Innovationen und neue Geschäftsmöglichkeiten konzentriert und geht über traditionelle Nachhaltigkeitskonzepte hinaus. Dabei geht es darum, Schaden zu vermeiden, um positive Nachaltigkeit zu berücksichtigen. Die Green Grass Strategie orientiert sich an der Sustainability Innovation Map, die Unternehmen dabei hilft in den drei Dimensionen (Umwelt, Soziales, Governance) einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Das gesamte Konzept lässt sich in zwei Unterstrategien gliedern. Die Blue Sky Strategy zielt ab, die CO2-Emissionen angesichts des Klimawandels zu senken und gleichzeitig Kosten zu sparen. Es geht darum weniger Emissionen zu emittieren und zu einem blauen Himmel beizutragen, daher der Name Blue Sky Strategy. Die Green Grass Strategy strebt an, dass Unternehmen im Kerngeschäft etwas Gutes tun und nicht nur in separaten Programmen zur sozialen Verantwortung beitragen.

5. Das enkeltaugliche Wirtschaften

Sven Fischer ist einer der Gründer von der LUWE GmbH. Er stellte uns etwas zum Thema „enkeltaugliches Wirtschaften“ vor. Dabei ging er auf die Ziele und die Definition der nachhaltigen Entwicklung ein. Es geht darum, dass die gegenwärtigen Menschen ihre Bedürfnisse so befriedigen, ohne zu riskieren, dass die zukünftigen Menschen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können. Im Allgemeineng geht es um das 3-Säulen Modell, dass beim Wirtschaften alle drei Bereiche (Soziales, Ökologie und Ökonomie) gleichermaßen abgedeckt sind und die Ökonomie nicht dominiert und die Ökoogie im Vordergrund stehen sollte. In seinem Vortrag stellte er uns ein beispielhaftes Unternehmen vor, die Firma Shift. Diese spezialisiert sich auf Smartphones, die für eine Reparatur selbstständig auseinander gebaut und nach der Benutzung wieder zurückgegeben werden können. Des Weiteren erzählte Sven uns etwas darüber, wie es möglich ist enkeltauglich zu Wirtschaften. Es geht nämlich darum, dass die Nachhaltigkeit jede:n etwas angeht, jede:r einen kleinen Beitrag leisten kann und man etwas Transformationsmut besitzen muss.


Sven Fischer von LUWE GmbH bei seine, Vortrag zum Thema "enkeltaugliches Wirtschaften"
Sven Fischer von LUWE GmbH bei seinem Vortrag zum Thema „enkeltaugliches Wirtschaften“

 

Fazit

Während der Konferenz wurden Beispiele vorgestellt, die in Unternehmen einen positiven Effekt erzeugt hatten und auch bei Mitarbeiter:innen auf positive Resonanz gestoßen waren.

Insgesamt bot der Sustainability Summit – Neue Wege zur Transformation eine exklusive Möglichkeit, sich über das Thema Nachhaltigkeit und Geschäftstransformation auszutauschen und von Best Practices und Vordenker:innen zu lernen. Wenn auch du dein Unternehmen nachhaltig und zukunftsfähig gestalten möchtest, sollten du dir den nächsten Sustainability Summit nicht entgehen lassen.

Der nächste Sustainability Summit geht am 14.06.2023 in die zweite Runde. Nur gemeinsam können wir die Veränderungen schaffen, denn es wird nicht allein gehen! Sei dabei und werde Teil der nachhaltigen Transformation!

Falls wir dein Interesse geweckt haben, kannst du dich hier anmelden.


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  • Lukas Stratmann

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