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pearprogramming: Informatik Unterricht der Zukunft

20. Mai 2021, 18:09 :: Allgemein

Autor: Catharina Marzi

„Ich glaube, dass die Fähigkeit zum Programmieren eine der Basisfähigkeiten von jungen Menschen wird, neben Lesen, Schreiben, Rechnen“ – dies ist ein Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel von 2016. Doch wie genau soll jungen Menschen das Programmieren näher gebracht werden? Weshalb ist Informatik noch nicht Pflichtfach in Deutschland, wenn Programmieren zu den Basisfähigkeiten von jungen Menschen gehören soll? Das Start-Up pearprogramming hat eine App entwickelt, die Lehrkräfte und Schüler: innen im Informatikunterricht unterstützt.

 

Informatik gestaltet die Zukunft – aber auch ohne Lehrkräfte?

 
Die Forderung, Informatik zum Pflichtfach zu machen wird zunehmend lauter in Deutschland, denn Informatikunterricht befähigt Schüler:innen die digitale Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Problem ist allerdings, dass uns hierfür die Lehrkräfte fehlen, um genau zu sein 24.000 Lehrkräfte. Zurzeit gibt es 6.000 Informatiklehrer: innen in Deutschland bundesweit. Hieran lässt sich zweifellos erkennen, wie dringend Lehrpersonal für den Informatik Unterricht benötigt wird. Genau hier setzt pearprogramming an. Das junge Start-Up wurde gegründet von einem interdisziplinären Team mit den verschiedensten Hintergründen von Informatik, Didaktik, Psychologie, Human Factors, BWL hinzu Kognitions- und Neurowissenschaft.
 

pearprogramming Logo: Lehrer erklärt etwas digital
 

All-in-one: Lehrer:innen und Schüler:innen profitieren von der App

 
pearprogramming bietet eine App für Lehrer: innen, in welcher diese ihre Unterrichtsmaterialen vergleichen und zur Verfügung stellen können. Die Lehrkraft spielt hierbei eine zentrale Rolle. Über eine für Lehrer:innen entwickelte Ansicht können diese stets den Überblick über all ihre Klassen behalten, um individuell Hilfestellung zu leisten. Ziel ist es, dass die Lehrkraft ihren Unterricht gestalten kann, indem sie für jede Klasse aus vorgefertigten Inhalten auswählen oder flexibel eigene zusammenstellen kann. Somit handelt es sich um eine All-in-One Lösung, die beim Analysieren und Erstellen von Unterrichtsmaterialien unterstützt. Schließlich soll auch eine Community aufgebaut werden, die sich gegenseitig mit Inhalten, Tipps und Ratschlägen unterstützt.
 

Pädagogische Lernkonzepte

 
Auch Schüler:innen haben ihren eigenen Bereich, in dem sie Lehrinhalte umsetzen und anwenden können. Hier wird der Ansatz des Digital Game-Based Learning angewendet. Schülerinnen und Schüler gründen ein virtuelles IT-Startup. Die Start-Ups können im Laufe der Zeit durch das Lösen von Aufgaben immer weiter ausgebaut werden. Die einzelnen Upgrades schalten weitere Spielmechaniken frei, die langfristig motivieren sollen. Weiterhin gibt es auch eine Art „free space“, in welchem Schüler:innen sich kreativ ausprobieren können, frei von vorgefertigten Lehrinhalten.

 

Schülerin
 
 

pearprogramming – ein Konzept mit beachtlicher Marktgröße

 
pearprogramming bietet einen zukunftsorientierten Lösungsansatz für ein hoch aktuelles und relevantes Problem in Deutschland. Vor allem möchte sich das Start-Up auf junge STEM Lehrkräfte und Referendar: innen fokussieren, das entspricht bei den derzeitigen Preisvorstellungen einer Marktgröße von 4.5 Milliarden Euro. Schon jetzt nutzen 300 Lehrkräfte und 4000 Schüler:innen die Plattform.
 

Ausblick

 
Langfristig will pearprogramming neben Informatik auch andere MINT-Fächer bedienen, wie Physik, Chemie, Technik und Biologie. Auch eine Expansion in Richtung England nach erfolgreichem Launch in Deutschland ist denkbar, so ist die App bereits ins Englische übersetzt worden.

In Zukunft möchte pearprogramming viel in Datenschutzmaßnahmen investieren, denn Schulen und Lehrkräfte möchten sich schließlich nicht selbst haftbar machen. Hier möchte pearprogramming juristisch einwandfreie Lösungen liefern, die es Lehrkräften und Schüler:innen ermöglichen sorglos digital zu lernen. Bereits jetzt sind die Schüler und Schülerinnen auf der App anonym unterwegs.

pearprogramming wird aktuell gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie von vielen weiteren staatlichen Trägern. Derzeit ist das Start-Up Teil unseres Accelerator Batch #23. Wenn auch du Teil eines early-stage Startups bist, könnt ihr euch, genau wie pearprogramming, auf das Accelerator-Programm des Startplatzes bewerben. Auf euch warten zahlreiche Benefits wie der Zugang zur größten Startup-Community NRWs, Mentorings und Workshops, die euch aufs nächste Level bringen!
 

HIER FÜR DEN BATCH #24 BEWERBEN

Wir wünschen pearprogramming weiterhin alles Gute und sind gespannt, wo die Reise hingeht! :)



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