PerfMatters: langsame Webseiten sind out - STARTPLATZ

PerfMatters: langsame Webseiten sind out

14. Mai 2014, 16:39 :: Allgemein

Autor: Matthias Gräf

Der Webentwickler Stefan Böck ist, wie er selbst sagt „kontinuierlich mit Unterbrechungen“ seit 25 Jahren selbstständig. Während seines Informatikstudiums hat er schon im ersten Semester seine erste Firma gegründet, welche nicht seine einzige geblieben ist. „Ich habe mich immer so von Innovation zu Innovation weiter gehangelt weil die Computer- und Software-Landschaft vor 20 Jahren ganz anders war, als vor 10 Jahren oder heute“, erläutert der Unternehmer und erklärt, dass er in den 25 Jahren schon alles Mögliche im Bereich Produkt- und Webentwicklung gemacht hat. Währenddessen hat er auch viele Jahre Erfahrungen mit Performance Optimierung von Webseiten gesammelt.

Nun ist er für sein neustes Projekt als Stipendiat hier im STARTPLATZ.

Wir präsentieren: PerfMatters

 

 

 

Und was genau macht PerfMatters? PerfMatters berät Unternehmen im Bereich „Performance Optimierung“ von Webseiten mit Hilfe automatisierter Prozesse und Tools.

Stefan sagt, dass er sehr lange über die PerfMatters-Idee nachgedacht hat: Schon vor sieben Jahren hat er sich mit langsamen Webseiten auseinandergesetzt. „Wir haben schon damals festgestellt, dass wir schnellere Seiten ausliefern wollen. Der Anstoß war natürlich die persönlichen Erfahrungen, die man mit langsamen Webseiten gemacht hat, wo man genervt war“, gesteht er.

PerfMatters Ziel ist es die Webseiten und damit auch Internet, schneller zu machen.

Stefan lacht und erklärt dann: „Das ist ein großes Ziel, aber so im Kleinen kann ich das einfach machen, und zwar, wenn ich die Kunden dazu bringe ihre Webseiten zu optimieren, freuen sich vielleicht hunderte oder tausende, hunderttausende User, weil sie einfach ein besseres Gefühl dabei haben im Internet flott unterwegs zu sein.“

 

„Es ist eine Kombination aus verschiedenen Tools und Techniken die letztendlich eine gute schnelle Webseite aus macht – das ist doch kein Rocket-Science“, so Stefan.

Für diejenigen, für die es doch ein bisschen wie Rocket-Science klingt, hier eine Erklärung wie PerfMatters euch helfen kann:

1. Die Kunden werden zuerst ausführlich interviewt und der Ist-Zustand ermittelt.

[one_half]2. Dann wird eine Simulation der Kunden-Webseite erstellt und darauf eine „Performance Optimierung“ angewendet.

3. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse werden für den Lösungsvorschlag verwendet.

[one_half]4. Die Kunden werden intensiv beim Prozess der Umsetzung begleitet.

5. Nach Implementierung der Lösung wird die Seite kontinuierlich nach geschwindigkeitsrelevanten Gesichtspunkten überwacht.

[one_half]6. Der Kunde ist durch ein monatliches Reporting immer auf dem aktuellen Stand und kann durch den automatisierten Ansatz der Lösung flexibel reagieren.

 

„Performance Matters, wie der Name schon sagt. Es gibt zwei wichtige Aspekte, warum man Seiten schneller machen sollte: Eine schnellere Webseite wirkt sich positiv sowohl auf die User-Experience (UX) als auch auf die Positionierung in Suchmaschinen (SERP) aus“, erklärt Stefan.

Laut Stefan achten Online-Shops besonders auf diese Punkte. Große Shop-Betreiber wie Amazon haben immensen Aufwand betrieben um ihre Seiten zu testen: Was bewegt den User zu kaufen oder einen Vertrag abzuschließen? Die Geschwindigkeit einer Seite ist ein ganz wichtiger Moment. Die haben das sogar im Umsatz hochgerechnet.

 

„Sowohl für User als auch für den Seitenbetreiber gibt es dadurch Vorteile: Schnellere Seiten-Ladezeiten bedeuten für den User eine bessere Erfahrung mit der Seite und dadurch besseres Wohlbefinden. Das wiederum bedeutet für die Seitenbetreiber: Die Menschen sind dadurch mehr gewollt Verkäufe abzuschließen“, fügt er hinzu.

Wer heutzutage die Performance Optimierung nicht für sinnvoll hält, der ist bald nicht mehr konkurrenzfähig. „Das Wichtigste in der Online-Welt ist immer der Vergleich mit den Anderen. Wenn die anderen Seiten schneller werden, muss man auch nachziehen“, betont Stefan.

Stefan ist kein Newbie in der Kölner Startup-Szene: Er war schon vor seiner Stipendiumszeit ein Dutzend Mal bei den STARTPLATZ-Veranstaltungen.

Erst seit April sitzt Stefan im STARTPLATZ. „Ich freue mich über das Stipendium. Der rege Austausch innerhalb des STARTPLATZ war der Konkretisierung der Idee sehr zuträglich“, sagt er. „In der Zeit wo ich mir gerade was Neues überlegt habe, bin ich zufällig über dieses STARTPLATZ-Stipendium gestolpert. Ich habe gesehen, dass es einfach super zusammen passt. Ich bin sehr glücklich, dass ich da berücksichtigt wurde. Ich habe mich gegen Konkurrenz durchgesetzt und freue mich sehr das hier umsetzen zu können.“

 

„Ich nehme sehr gerne das Workshopangebot im STARTPLATZ wahr, weil es einfach für mich immer wieder neue Horizonte öffnet. Das Angebot ist so breit aufgestellt, dass es nicht nur „Techie“ oder „Esoterik“ oder nur wissenschaftliche Sachen sind, sondern es ist wunderschön breit mit vielfältigem Themenspektrum und das gibt mir persönlich die Möglichkeit über den Tellerrand hinauszublicken und das nutze ich sehr gerne“, so Stefan.

Und zum Schluss noch eine schöne Idee von Stefan:

 

„Der Grund warum ich die Selbstständigkeit im Moment auch der angestellten Tätigkeit vorziehe, ist einfach auch ein bisschen egoistisch: Ich möchte für mich und nicht für andere Firmen Werte schaffen. Darum bin ich Unternehmer.“



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