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8. Mai 2026, 13:55 :: Allgemein
Autor: Gastautor
In einigen Nischen feiert Blogging derzeit ein kleines Comeback, weil immer mehr Menschen sich nach authentischen Inhalten sehnen. Ein professionelles Blogging-Setup: Sicherheits-Tools und praktische Tipps sind dabei wichtiger denn je. Wer sich heute erfolgreich aufstellen möchte, braucht aber nicht nur das richtige Thema, sondern muss vor allem auch Sicherheitsaspekte ernst nehmen. Sonst kann der Ausflug in die Blogging-Welt von morgen sehr schnell wieder enden.
Dieser Artikel wirft einen kurzen Blick auf die möglichen Gefahren und gibt anschließend praktische Tipps, wie man den eigenen Blog am besten schützen kann. Auf diese Weise lassen sich alle großen Risiken nachhaltig minimieren.
Ein nicht unerheblicher Teil des gesamten Internetverkehrs besteht mittlerweile aus sogenanntem Bot-Traffic. Viele davon sind nützliche Bots, die beispielsweise Suchmaschinen und digitalen Assistenten dienen. Es gibt aber auch unzählige böswillige Bots, die Daten abgreifen, DDoS-Angriffe ausführen oder versuchen, Logins zu erraten.
Als Betreiber einer Internetseite kennt man das Phänomen: Jeden Tag erfolgen hunderte von Anmeldeversuchen als Admin aus aller Welt. Wer den eigenen Blog nicht davor schützt, kann schnell den Zugang verlieren. Hinzu kommen weitere Gefahren durch Phishing, unsichere Netzwerke und veraltete Systeme, die es ebenfalls zu berücksichtigen gilt.
Kurz gesagt: Digitale Sicherheit ist heute ein wichtiger Bestandteil, wenn man einen erfolgreichen Blog aufbauen möchte. Hierzu gehören vor allem die richtigen Tools und Tipps, mit denen man Zugänge und Systeme unbedingt schützen sollte.
Die meisten Menschen sind mit dem Prinzip von 2FA bereits vertraut. Es handelt sich nämlich um die Technologie, die beispielsweise alle Online-Banken einsetzen. Wie der Name bereits andeutet, muss ein Zugriff über eine zweite Methode bestätigt werden, ehe der Zugang letztlich gewährt wird. Davon können auch Blogs erheblich profitieren.
Grundsätzlich sollte man alle Konten mit 2FA zusätzlich absichern. Das fängt beim Hosting-Dienst an und geht hin zum CMS-Portal (z. B. WordPress) sowie allen E-Mail-Konten. Angreifer und Bots haben es dann besonders schwierig, sich einen unbefugten Zugang zu verschaffen. Das Passwort allein reicht nämlich zur Anmeldung nicht mehr aus.
Blogging bedeutet für viele auch ein Stück Freiheit. Man kann von überall aus neue Beiträge schreiben und online stellen. Viele setzen sich gerne ins Café und nutzen das öffentliche WLAN vor Ort. Doch das kann mit einem Risiko einhergehen, da alle Übertragungen meistens unverschlüsselt erfolgen. Eine Anmeldung am eigenen CMS-Portal kann sich dann als kritisch erweisen.
Mit einem VPN kann man das Risiko eines Datenverlusts eliminieren, weil es alle Übertragungen im öffentlichen WLAN sicher verschlüsselt. Was die besten VPN-Anbieter ausmacht, sind die hohen Geschwindigkeiten und die vielen Sicherheitsfeatures. Die Kosten sind ebenfalls überschaubar – entsprechende Lösungen gibt es für wenige Euro im Monat.
Beliebte CMS-Systeme wie WordPress verfügen über viele leistungsstarke Sicherheitsplugins. Einige von ihnen scannen Blogs und Webseiten auf Malware und bieten Datei-Überwachung in Echtzeit. Andere wiederum blocken als Firewall alle gängigen Bedrohungen und DDoS-Angriffe ab. Das reduziert die Anzahl an unnötigen Zugriffen auf die Infrastruktur.
Ebenfalls praktisch: Man kann damit regionale Anmeldebeschränkungen für die Rolle des Admins einstellen. So haben Bots aus dem Ausland eine weitere Hürde zu meistern. Plugins für automatische Backups gibt es ebenfalls. Einige Funktionen sind zwar hinter Bezahlschranken versteckt, grundsätzlich sind aber selbst die kostenlosen Versionen empfehlenswert.
Das Internet entwickelt sich ständig weiter. Blogs sehen heute besser aus und bieten eine Vielzahl praktischer Funktionen. Die meisten Menschen setzen dabei auf WordPress, was je nach Quelle mittlerweile einen Marktanteil von rund 50 % erreicht. Doch mit der hohen Verbreitung ist dieses CMS auch ein beliebtes Ziel für Angriffe über Sicherheitslücken.
Deswegen ist es ausgesprochen wichtig, Updates zügig zu installieren, anstatt den eigenen Blog ewig auf einer veralteten CMS-Version laufen zu lassen. Bekannte Sicherheitslücken werden dadurch geschlossen, zudem profitiert man von neuen Funktionen und mehr Möglichkeiten bei der visuellen Gestaltung von Beiträgen.
Erfolgreiche Blogs haben oft ein ganzes Team, das sich um die Verwaltung und neue Beiträge kümmert. Hier spielt das Zugangs- und Rechtemanagement eine besonders große Rolle, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Denn je mehr Zugänge man bereitstellen muss, desto mehr Angriffsfläche bietet sich Angreifern aus dem Internet.
Rechte sollten pro Rolle genauestens definiert werden. Ein Texter benötigt beispielsweise keinen Zugriff auf Sicherheitsfeatures oder Backups. Sollte sein Zugang also mal gehackt werden, ist das mögliche Schadenspotenzial überschaubarer. Kurz gesagt: Jede Rolle sollte nur die absolut nötigsten Rechte erhalten.