Accelerator Durchstarter: Schulfactory - STARTPLATZ

Accelerator Durchstarter: Schulfactory

16. September 2017, 14:35 :: Allgemein | Community

Autor: Olga Rube

Wir versorgen euch mit den neuesten Startups in unserem Haus: Unsere Durchstarter des Accelerator-Programms Runde #13 im Interview.

Startup Name: Schulfactory

Team: Lena Spak und Annie Doerfle

Ideenstart: April 2017

Standort: Köln

Die Idee in einem Satz: Schulfactory ist eine cloudbasierte Lernplattform für neues Lernen, durch deren Anwendung Schüler mit Tablets im Unterricht durch Interaktion und Praxisbezug auf die Herausforderungen des 21. Jahrhundert vorbereitet werden.

Ein produktiver Tag startet nicht ohne: alle Ladekabel gefunden zu haben

Meine drei Hashtags: #21stCenturySkills #Futureoflearning #EdTech

 

 

  1. Welches spezifische Problem kannst du mit deiner/eurer Idee lösen? Gib uns einen Use Case?

80% der Jobbeschreibungen unserer Kinder kennen wir heute noch nicht. Schulen stehen vor der Herausforderung, dass der Unterricht heutzutage immer noch hauptsächlich aus passivem Lernen besteht.

Mit Schulfactory nutzen Lehrer ready-to-use Templates mit didaktischem Konzept und erstellen einfach und schnell eine Unterrichtsstunde. Schüler lernen neu, erforschen Themen eigenständig und bauen ihre Stärken weiter aus. Lernen in der digitalen Welt bedeutet, dass Schüler in der Schule Kompetenzen für eine neue Arbeitswelt erwerben und erleben, dass sie nicht nur für die Schule lernen.

 

  1. Was hast du vor der Gründung beruflich gemacht?

Lena ist Volljuristin und arbeitet für die WDR mediagroup, Annie hat als Account- und Produktmanager mehrjährige Berufserfahrung gesammelt beim IT-Dienstleister reelport.com

 

  1.  In welcher Situation kam der Geistesblitz für deine ursprüngliche Idee und dein Impuls, die Idee weiterzuentwickeln?

Zunächst wollten wir in einer App Filminhalte für Kleinkinder anbieten. Wir überlegten währenddessen, dass man diese Filminhalte auch gut in Schulen zeigen könnte. Bei der Recherche fiel uns dann auf, das es an deutschen Schulen an einem digitalen Bildungskonzept fehlt. Das Ergebnis unserer Überlegungen wie Lehrer schnell und einfach digitale Inhalte im Unterricht einsetzen könnten war das Konzept für Schulfactory.

 

  1. Mit welchen Herausforderungen warst du als erstes konfrontiert?

Nachdem die Idee klar definiert war, fiel es uns nicht leicht das relativ komplexe und vielschichtige Konzept auf nur 15 Slides darzustellen. Das herauskristallisieren des Wesentlichen, auch um mit der Entwicklung des MVPs starten zu können, war garnicht so einfach, weil das Herz ja auch an den vielen kleinen Spielereien hängt, die wir uns überlegt hatten.

 

  1. Wie sehr bzw. in welchen Punkten hat sich dein Konzept von der ersten Idee bis zur Gründung verändert?

Wir waren in den letzten Wochen damit beschäftigt, die Ergebnisse der geführten Gespräche zu validieren und das Produkt anzupassen. Die ursprüngliche Idee ist jetzt nur noch der „Theorieteil“ in einer Unterrichtsstunde. Den Schwerpunkt unserer Idee für Interaktion und Praxisbezug im Unterricht haben stark weiterentwickelt.

 

  1. Wie sieht dein nächster Meilenstein aus?

Funding.

 

  1. Wenn du noch einmal von vorne anfangen könntest, gibt es irgendetwas, was du anders machen würdest?

Gespräche mit Lehrern direkt von Tag 1.

 

  1. Wie bist du auf den STARTPLATZ gekommen?

Über die Empfehlung von Andreas Damek, der auch hier am Startplatz arbeitet.

 

  1. Was oder wer hat dir im STARTPLATZ am meisten bei der Umsetzung deiner Idee geholfen?

Die Workshops und Sprechstunden erweisen sich als sehr hilfreich. Außerdem ist es super die anderen Teilnehmer des Programms um Rat fragen zu können.

 

  1. Wie beurteilst du die Rheinische Startup-Szene und was wünscht du dir noch?

Im Vergleich zu Berlin ist es hier natürlich eher ruhig. Auf der anderen Seite spürt man in NRW gerade eine Art Aufbruchstimmung. Es gibt ja wirklich viele tolle Initiativen, ganz vorne mit dabei natürlich das Accelerator Programm vom Startplatz und der Pirat Summit.  Auch die Politik zeigt gerade großes Interesse an der Gründerszene in NRW und wir freuen uns das Rheinland Valley mit bilden zu dürfen.

 

  1. Wenn du Startups und Gründern noch einen Tipp geben könntest, was wäre das?

Do not be afraid to fail and keep on going.

 

Das Accelerator-Programm:

  1. Wie bist du auf das STARTPLATZ Accelerator-Programm gekommen?

Ebenfalls über eine Empfehlung von Andreas Damek.

 

  1. Was sind deine ersten Learnings aus der Zeit?

Durch Mentorengespräche aber auch durch den Austausch mit den anderen Acceleratees konnten wir unsere Prozesse optimieren und die Idee weiter schärfen. Großen Dank an dieser Stelle an Lorenz, Jana und Johannes. Wir nutzen die monatlichen Statusmeetings als Anspron möglichst viel in 4 Wochen zu schaffen und so effizient wie es geht an unserer Idee zu arbeiten.

 


Wenn auch ihr eine zündende Idee habt, die ihr als Startup umsetzen wollt, bewerbt euch jetzt hier bei uns für das STARTPLATZ Accelerator-Programm.



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