Innovation durch Kreation: Lösungen für erfolgreiche Transformationen in Unternehmen bei der Best Practice Digitalisierung #7

21. Juli 2018, 12:27 :: Allgemein | Corporate Services | Veranstaltungen

Autor: Anna-Luisa Schoel

Der Begriff Digitalisierung wurde vergangenes Jahr zum Buzzwort des Jahres gekürt.  Wäre es nicht schön, endlich aufzuhören nur von Innovation zu reden und es stattdessen zu schaffen, die Brücke zu wahren Veränderungen zu schlagen? Genau dieses Vorhaben stand im Fokus der Konferenz Best Practice Digitalisierung #7, bei der sich am 11. Juli 2018 rund 50 Besucher im STARTPLATZ Köln einfanden, um einen Tag lang neue Ansätze kennenzulernen und zu erfahren, wie eine Innovationskultur in die eigenen Unternehmensstrukturen geschleust werden kann. Darüber hinaus standen wertvolle Einblicke in die Ergebnisse erfolgreicher Kooperationen zwischen Startups und etablierten Unternehmen aus dem STARTPLATZ Ökosystem auf dem Programm.  

Nach einer kurzen Begrüßungsrede von STARTPLATZ Gründer Dr. Lorenz Gräf, sowie einer knappen Vorstellungsrunde im unterhaltsamen und STARTPLATZ-typischen “Hashtag-Stil“, konnte die siebte Ausgabe der Konferenz Best Practice Digitalisierung beginnen.

Ein neues Business in 36 Tagen aufbauen? Wie das funktioniert, demonstrierte Lars Olbrich, Experte für Geschäftsmodell-Innovation, Corporate Entrepreneurship und Digitale Transformation bei Excubate, mit dem Drei-Stufen-Modell “Corporate Startup Campus – How to build a new business within 36 days”. Das 12-wöchige Programm ist darauf angelegt, eine Innovationsidee in drei Sprints mittels agiler Startup-Methoden zu einem marktreifen, skalierbaren und profitablen Business Modell zu entwickeln. Verdeutlicht wurde das Modell anhand der erfolgreichen Kooperation mit Miriam Buss, Managerin Digitalisierung, von der Deutschen Leasing.

Spannend ging es anschließend mit Sascha Loux, Head of Corporate Projects and Functions bei der AXA weiter, der in seinem Vortrag die Corporate Incubation als Vehikel für neue Geschäftsmodelle und kulturelle Transformation vorstellte. Im Fokus der digitalen Transformation der Versicherung steht hierbei einzig der Kunde und dessen Erwartungen an seine Versicherung. Über das klassische Versicherungsmodell hinaus, entwickelte die AXA etwa eine genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene “Way Guard App“, welche die Kunden mit zertifizierten Sicherheitsteams im Hintergrund in unangenehmen Situationen – wie etwa nachts alleine nach Hause gehen zu müssen – unterstützt.
 


 
Wer hat schon Bock auf Buchhaltung? Dieser Frage nahm sich im nächsten Vortrag Erich Steinmeier von Steinmeier Consulting an, und stellte verschiedene Beispiele für die gelungene Automatisierung von Buchhaltung im Mittelstand vor. Mittels des Eppic Systems wird die Buchhaltung im Unternehmen digitalisiert und nahezu papierlos bewältigt – weg von den typischen Belegen und Rechnungen.

Weiter ging es mit Unternehmer Hamid Hosseini von Ecodynamics, der als Digitalexperte seit 2013 Unternehmen bei diversen digitalen Fragestellungen berät. Im Kontext der Entwicklung einer geschäftsgetriebenen digitalen Strategie als Bestandteil der Unternehmensstrategie betonte er den Stellenwert von Plattformen als dominantes Element in der Digitalwirtschaft. In Zusammenarbeit mit Anna Abelein und Yannis Beuke von Protostart stellte Hamid zusätzlich das entwickelte Konzept des Design Thinkings und Rapid Designs vor und widmete sich der Frage wie man die Innovationskultur im Unternehmen etabliert und durch ein kreatives Lernfeld neue digitale Geschäftsmodelle schafft.

Wie lassen sich Herausforderungen der digitalen Transformation meistern? Die Antwort auf diese Frage kennt Lean-Experte Tilo Hergarten von MAK3it. Außerdem, wie man hunderte Mitarbeiter zu digital-denkenden Innovatoren macht. Gemeinsam mit Christian Buchwald vom TÜV Rheinland stellten die Partner ihr gemeinsames Projekt vor: Mit einer Mischung aus Online-Kurs und physischer Box hilft die sogenannte Innovation Kickbox von MAK3it mit verschiedenen Hilfsmitteln und entrepreneurial Mindset Mitarbeitern dabei, ihre Ideen spielerisch umzusetzen und die Innovationskraft im Unternehmen zu stärken.

Wie man die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend nutzt, um zu fruchtvollen Partnerschaften zu gelangen, weiß wohl kaum einer besser als Christian von Göler von der BESTGRUPPE. Er  betonte in seinem Vortrag , wie wichtig es für Unternehmen sei, “out of the box“ zu denken und den Schritt nach außen und in ein neues Umfeld zu wagen, um nicht auf der Stelle zu treten, sondern innovative neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und neue Partnerschaften einzugehen.

Die Erfahrungen und Empfehlungen aus sieben Jahren Empowerment von Corporate Entrepreneurs zwischen UQBATE und der Deutschen Telekom AG stellte anschließend Johannes Nünning von UQBATE vor. Als Inkubator für Innovation und Kultur unterstützt UQBATE die Mitarbeiter der Telekom in 3-Monats-Accelerator Workshops und durch verschiedene Meetups und Veranstaltungen, ihre innovativen Ideen in kundenorientierte, zielgerichtete Lösungen zu verwandeln. Als Formel für Innovation sieht Johannes hierbei das Produkt aus Kreativität und Entrepreneurship.

Weiter ging es mit Daniel Brand von Owlet, der das Konzept der Straßenlaternen als Plattform für Smart Cities vorstellte. Durch die Smart City Application lässt sich nicht nur das Lichtniveau auf Straßen lenken und damit Energiekosten einsparen, sondern ermöglicht gleichzeitig auch, durch Sensoren- Messwerke und die Entwicklung eines smart-Hybrid-Systems an Straßenlampen, Smart Parking und Public Wifi in der Stadt zu integrieren.

Bipolymere als Schlüsseltechnologie zur Energieerzeugung der Zukunft – diesem Thema widmete sich Martin Huber von Bipolymere. Günstigen Strom und warmes Wasser innerhalb eines Moduls? Electricity from Heat lautet das Konzept von Bipolymere. Getreu dem Motto „ den Energiemarkt zu revolutionieren“, ist es die Vision von Bipolymere, vorhandene Energien zu ersetzen bzw. zu verbessern und für eine grünere Zukunft zu sorgen.

Anschließend berichtete Dr. Dieter Kramps von Cobago von seiner neuen Definition des digital gestützten Service-und Leistungsmanagements, um so eine optimale Dienstleistung zu garantieren. Durch Service Lifecycle Management und digitale Transformationen, wird nicht nur für sichere Geschäftsprozesse gesorgt, sondern auch die tägliche Arbeit des Unternehmens wesentlich vereinfacht. Dies stellte Dr. Dieter Kramps am Beispiel der Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland vor.

Zu guter Letzt betonte Geschäftsführer André Panné bei seiner Vorstellung des Digital Hub Cologne, wie wichtig es sei, Digitalisierung in die Unternehmen im Mittelstand und Industrie zu treiben und für eine Verknüpfung der verschiedenen vorhandenen Plattformen innerhalb der Digitalen Stadt NRW zu sorgen.

Bei leckerem Essen und jeder Menge Getränken kam am Ende des Tages auch das Netzwerken nicht zu kurz. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die zu einer gelungenen Ausgabe Best Practice Digitalisierung beigetragen haben und uns mit ihren großartigen Projekten inspiriert haben!

Du willst von der kreativen Atmosphäre und dem wertvollen Netzwerk unseres Ökosystems profitieren und Innovation in dein Unternehmen bringen? Zu den Corporate Services vom STARTPLATZ geht’s hier!

 

Design Thinking Kompakt Workshop von Protostart
 



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  • STARTPLATZ Düsseldorf, Speditionstraße 15a, 40221 Düsseldorf
  • Anna Abelein, Yannis Beuke

  • Thursday, 23.08.18, 19:00 - 21:30 Uhr
  • Limmaland GmbH & Co. KG, Marzellenstr. 43a (Hinterhofgebäude) 50668, Köln
  • Rabea Knippscheer & Stefanie Gärtner

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