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- Remote per zoom call,
- Jakow Smirin, Lukas Stratmann
Startups international vernetzten – enpact macht es möglich
Inhalt
Startups gibt es auf der ganzen Welt – enpact bringt viele von ihnen zusammen
enpact ist ein gemeinnütziger Verein, der zusammen mit dem Auswärtigen Amt jedes Jahr ein neun monatiges Mentoring Programm für Jungunternehmer aus Europa und der MENA-Region anbietet.
Matthias Treutwein und Dr. Sebastian Rubatscher haben die non-profit Organisation enpact in Berlin gegründet. Ausgewählten vielversprechenden Startups und Jungunternehmern aus den Ländern Österreich, Ägypten, Deutschland, Jordanien, Marokko, Schweiz und Tunesien wird hier in einem neun monatigem Mentoring Programm die Chance geboten, sich aktiv mit anderen Unternehmern/ Experten auszutauschen und von ihnen Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Idee zu erhalten.
Zu den Partnern von enpact gehören unter anderem die BMW Foundation, die Bertelsmann Foundation, die deutsche Startup-Szene, sowie andere Unternehmen, Universitäten und Entrepreneur Netzwerken.
Das Programm 2015
Anmeldung: noch bis zum 15.März 2015 -> hier geht’s zur Anmeldung
Vorauswahl: 16. März bis 3. April
Auswahlkomitee: 9 April – 17 April 2015
Entrepreneurs Camps: 5-10 Mai Ägypten, 5-9 August Deutschland, 7-11 Oktober Tunesien
enpact Forum: 28 November 2015
Challenges
Die Teilnahme an diesem Mentoring Programm von enpact ist Jungunternehmern vorbehalten, die sich mit sozialen Themen und Problemlösungen auseinandersetzten. enpact bezeichnet diese als Challenges. Es gibt 10 sozio-ökonomischen Herausforderungen, für die Jungunternehmer mit ihren Unternehmen Lösungen finden sollen.
- Logistik und Transport: Durch digitale Innovationen könnte die Sicherheit im Straßenverkehr verbessert oder Plattformen für Carsharing geschaffen werden, sodass Städte nicht zu überfüllt sind.
- Recyling: Durch die Verbesserung der Infrastruktur in den Ländern, könnten die Recyclingmethoden ausgearbeitet und die Umwelt geschont werden.
- Social Business: Innovative sozial orientierte Unternehmen könnten Probleme in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Unterstützung von Flüchtlingen beseitigen.
- Bildung: Durch technische Innovationen könnte Bildung, vor allem in Entwicklungsländern, frei und zugänglich für alle werden.
- Umweltschonende Technologien: Unternehmen sollten innovative Produkte oder Services im Bereich alternative, effiziente Energien wie Windenergie, Solarenergie entwickeln.
- Gesundheit: Durch innovative Medizintechniken und Service im Gesundheitswesen können neue Möglichkeiten geschaffen werden.
- Finanzen: Durch innovative Ideen für Crowdfunding-Plattformen und Mobile Payment Solutions erlebt die Finanzbranche einen Umbruch.
- E-M-Commerce: Die digitale Welt soll durch neue Innovationen immer attraktiver werden.
- Internet of Things: Durch das Internet of Everything, können verschiedene Geräte aktiv miteinander verbunden werden.
- Textilien und Mode: Die Textilindustrie ist eine der Hauptindustrien vieler Länder, da sie viele Jobs bietet und sozialen beziehungsweise kulturellen Einfluss haben kann: eine Marke kann Umweltbewusstsein hervorrufen und Kampagnen können auf ungerechtig Arbeit der Welt hinweisen. Nachhaltige Textilproduktion, fair bezahlte Arbeit, sowie innovative Stoffe sind sehr gefragt.
Beispiel Ecotoiletten
Kevin Kuhn und sein Team haben sich während ihrer Zeit bei enpact mit der Entwicklung umweltschonender Dixi-Toiletten beschäftigt und im Anschluss das Startup Ecotoiletten gegründet.
I would like to meet inspiring entrepreneurs and learn from mentors that have managed and grown businesses from the start-up phase to sustainable SMEs.
Kevin Kuhn, Ecotoiletten
enpact unterstütze das Team während ihrer Gründung zum einen durch das intensive Mentoring und zum anderen durch die Möglichkeit des aktiven Austausches mit anderen Gründern. Dieser Austausch führte zu einer Kooperation von Ecotoiletten mit dem Team von Reform Studio, die aus Plastiktüten ein Textil herstellen, dass sich für die Herstellung der Ecotoiletten eignet.
It’s a great opportunity to share and exchange our business experience with others, learning more about managing and expanding our businesses.
Hend Riad, Reform Studio
Die besondere Art des „intensive Mentoring“
Mentoring ist der Kern der Organisation. Über vierzig Mentoren sind Teil von enpact. Sie sind Unternehmer, die entweder ihr eigenes Unternehmen gegründet haben oder viele Jahre Erfahrung in einer hohen Position in einem Großunternehmen gesammelt haben. Während des Programms stehen sie den Startups mit ihren Erfahrungen, Kenntnissen und Fähigkeiten zur Seite und unterstützen sie durch aktives Coaching.
Die Coaches haben bestimmte Aufgaben, wie sie die Jungunternehmer unterstützen sollen:
- Aufbau einer Vertrauensbasis im Team
- Strukturierung der Arbeitsteilung im Team
- Unterstützung und Beratung der Entwicklung des Projektplans
- Zielsetzung und Festlegung der Meilensteine
- Festlegung der Kommunikations-Tools
- Fortschritte festhalten
- Wichtige Fragen stellen
- guten Zuhörer sein und Feedback geben
- Alle Informationen vertraulich behandeln
- Einbeziehen der Startups ins eigene Netzwerk
Neben dem one-on-one Mentoring, ist der peer-to-peer Austausch bei enpact sehr wichtig, da hierdurch ein aktiver Austausch und ein voneinander Lernen der Startups geboten wird. Die Mentoring Methoden werden bei enpact auf verschiedene Arten angeboten, um die teilnehmenden Startups möglichst oft zusammen zu bringen.
National Roundtable:
Einmal im Monat treffen sich alle Startups des Programms eines Landes mit den Mentoren an einem Ort. Der Treffpunkt variiert zwischen der Lokation von enpact und den Standorten der Startups, denn es wird als Chance genutzt, sich die Räumlichkeiten der teilnehmenden Startups anzuschauen. Im Meeting soll besprochen werden, wie der Fortschritt der jeweiligen Startups ist. Während dieses Treffens haben die Startups die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen, ihre Probleme darzulegen und sich somit gegenseitig zu unterstützen.
Entrepreneurs Camp
Ein Entrepreneurs Camp ist ebenfalls Teil den Mentoring Programms. Dieses Camp findet in drei verschiedenen Projektländern in einem zwei monatigem Wechsel statt. Dabei treffen sich alle Startups aus den jeweiligen Ländern die an dem Programm teilnehmen und bekommen die Möglichkeit sich über drei Tage mit Gründern aus anderen Ländern über deren Arbeitsbedingungen und Ökosystem des Landes auszutauschen. Die Kosten wie Reise, Hotel, Visum werden hierfür von enpact übernommen. Der erste Tag wird genutzt, um sich in internationalen Gruppen und im one-on-one Mentoring auszutauschen. An dem zweiten Tag werden Workshops angeboten, die auf die Problemstellungen der Startups aufbauen. Am letzten Tag steht der Austausch von Erfahrungen im Vordergrund.
Enpact Lounge
Die enpact-Lounge findet am letzten Tag des Entrepreneur Camps statt und ermöglicht den Startups einen Einblick in das lokale Entrepreneur Ökosystem. Zu dieser Lounge werden interessierte Startups, renommierte Entrepreneure, potenzielle Investoren und Vertreter der nationalen Partner von enpact eingeladen. Somit wird ein einzigartiges Network geschaffen, das eine nachhaltige Kooperation mit lokalen Entrepreneur Szene schafft.
Regionale Mentoring Programme
Um in jeder Region der sieben teilnehmenden Ländern Mentoring anzubieten, werden die Startups nach Beendung des Programms selbst zu Mentoren und Teil des enpact Netzwerks. Somit werden bestehende Sprachbarrieren überwundern und neue Kapazitäten geschaffen.
Alumni Programm
Durch die spätere Rolle der Startups als Mentoren, wird ein immer wachsendes Netzwerk gebildet. Dieses Netzwerk besteht aus Mentoren mit verschiedenen Fähigkeiten und ermöglicht somit ein lebenslanges Peer-to-Peer Learning, auf das alle Member zugreifen können.
Bisher haben sich bereits viele engagierte Startups bei enpact beworben und erfolgreiche Produkte auf den Markt gebracht, die eine der Challenges abdeckten. Wer Interesse hat, kann sich noch bis zu dem 15. März 2015 bewerben. Alles was ihr mitbringen müsst ist eine gute Idee, Zeit und eine aktiven Gründungswillen.
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