evopark im Interview über ihre Erfahrung in "DHDL" - STARTPLATZ

evopark im Interview über ihre Erfahrung in „DHDL“

28. Oktober 2016, 08:30 :: Allgemein

Autor: Olga Rube

Es hätte der größte Deal in der Geschichte der „Höhle der Löwen“ werden können. Doch die Gründer lehnten das Angebot von 1,5 Millionen Euro ab, und gingen ohne das Investment von Frank Thelen und Carsten Maschmeyer nachhause. Warum es letztendlich doch die richtige Entscheidung war, und was nach der Ausstrahlung der Sendung mit evopark passiert ist, erfahrt ihr in unserem Interview mit Sven Lackinger, Gründer und Geschäftsführer von evopark.

 

  1. Was hat euch bewegt in die „Höhle der Löwen“ zu gehen?

In der Gründungphase von evopark im Herbst 2014 lief die erste Staffel der Show. Wir waren fasziniert, wie viele Jungunternehmer sich mit ihren Geschäftsideen dorthin wagten. Eineinhalb Jahre nach der Gründung von evopark konnten wir bereits die ersten Erfolge verzeichnen: Mehr als 5.000 Kunden nutzten unser Parksystem und wir standen vor dem deutschlandweiten Rollout. Mit diesem Erfolg im Rücken war es für uns der konsequente nächste Schritt, uns zu bewerben. Der Drehtermin für die dritte Staffel der „Höhle der Löwen“ passte auch aus einem anderen Grund optimal für uns: Die nächste, wichtige Investitionsrunde stand an. Es war für uns eine einmalige Chance, uns dort präsentieren zu dürfen. Wir haben zwar schon einige Preise gewonnen und unser Produkt in Pitches vorgestellt, aber diesmal hatten wir die Möglichkeit, erfahrene, erfolgreiche Investoren in nur wenigen Minuten zu gewinnen.

 

  1. Bereut ihr eure Entscheidung, das Angebot nicht angenommen zu haben?

Es war eine schwere, aber die richtige Entscheidung! Wir stehen 100% dahinter und sind sehr glücklich, mit der Porsche Digital GmbH im Juni einen starken Investor gewonnen zu haben. Hauptgrund für unsere Entscheidung gegen das Angebot war, dass die Vorstellungen bezüglich der Unternehmensbewertung zu weit auseinanderlagen. Wir mussten abwägen: Einerseits hätten wir natürlich sehr von Herrn Maschmeyers und Herr Thelens Erfahrungen profitiert. Andererseits hatten wir schon einige Finanzierungsrunden hinter uns. Daher waren wir limitiert, was die Bewertung von evopark angeht.

 

  1. Was hat sich nach der Ausstrahlung von der „Höhle der Löwen“ für euch verändert?

Die Resonanz war überwältigend und wir haben sehr viele neue Kunden und interessante Anfragen bekommen. Wir sind gespannt, was sich für Partnerschaften daraus ergeben werden. Die Presse hat das Thema auch breit und sehr positiv aufgegriffen. Das freut uns natürlich. Wir hätten nicht gedacht, dass die Wahl der Pulli-Farbe solche Auswirkungen haben kann. Dank Sarah Kuttner sind wir jetzt die „IT-Boyband“.

 

  1. Ihr habt im Mai 2015 den Rheinland-Pitch gewonnen, und hattet so schon einmal die Möglichkeit vor Publikum zu pitchen. Wie groß war die Hemmschwelle im Fernsehen aufzutreten und, abgesehen von den Investoren, sich vor Millionen von Zuschauern zu präsentieren?

Wir waren im Vorfeld natürlich aufgeregt. Wann hat man schon die Möglichkeit, sein Startup solch bedeutenden Investoren und gleichzeitig einem 3 Millionen Publikum vorzustellen? Das ist einfach gigantisch! Aber wir haben uns natürlich sehr intensiv vorbereitet und unseren Auftritt geübt.

 

  1. Wie war das Feedback auf euren Social Media Kanälen?

Evopark hat sehr viele neue Likes und Follower bekommen. Viele sind begeistert von unserer Idee, das Parken zu vereinfachen und wünschen sich evopark für ihre Stadt. Sie haben unseren Kundenservice ganz schön auf Trab gehalten, um zu erfahren, wann sie unseren Service endlich in ihrem Heimatort nutzen können. Wir raten Interessenten, sich auf unserer Website www.evopark.de/staedte im Feld „Ihre Stadt ist nicht dabei?“ einzutragen. Dann benachrichtigen wir sie, sobald wir ihre Wunschstadt in unser Netzwerk aufnehmen. Der großen Mehrheit hat es außerdem gefallen, dass wir in der Höhle der Löwen keinen Mega-Deal eingegangen sind – und stattdessen nach der Aufzeichnung Porsche Digital als Investor gewonnen haben.

 

  1. Mit welchen Herausforderungen seht ihr euch als nächstes konfrontiert?

Die größte Herausforderung wird der Rollout des evopark Systems auf das europäische Ausland. Wir führen gerade viele spannende Gespräche. Mehr wird noch nicht verraten. Aktuell freuen wir uns, unsere Kooperation mit der AXA vertiefen zu können und mit NOVOFLEET einen neuen, strategisch wichtigen Partner gewonnen zu haben.

Die AXA Versicherung weitet ihr Angebot cleverPARKEN deutschlandweit aus (www.axa.de/cleverparken). Zudem wird evopark jetzt auch für Geschäftskunden und Flotten noch attraktiver. Seit heute (20.10.2016) können NOVOFLEET Kunden unseren Service mit einem RFID-Siegel auf ihrer Tankkarte nutzen (siehe Artikel z.B. unter http://www.fuhrpark.de/parken-mit-der-tankkarte/150/1800/98563/ )

 

  1. Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Gemeinsam mit unseren 14 Mitarbeitern arbeiten wir daran, evopark ganz nach oben zu bringen. Unser Ziel ist es, in fünf Jahren Marktführer für digitales Parken in Europa zu sein. Mit viel Engagement, starken Verbündeten und einer Prise Glück können wir das schaffen. Langfristig streben wir eine Integration in die ersten Fahrzeuge und den internationalen Rollout an.“

 

 


Mehr über die Gründung von evopark erfahrt ihr in unserer Reihe „Erfolgreiche Startups im Interview“.

 


Im Mai 2015 haben evopark den Rheinlandpitch gewonnen. Ihr wollt auch euer Vorhaben einem hochkarätigen Publikum präsentieren, und von Kontakten zu professionellen Investoren profitieren? Dann nutzt eure Chance und bewerbt euch hier. Die nächste Runde startet Anfang 2017!

 


Ihr seid noch nicht so weit, aber habt schon eine zündende Idee, die ihr als Startup umsetzen möchtet? Kein Problem, dann bewerbt euch für unser Gründerstipendium bei uns im STARTPLATZ. Auch hier startet die nächste Runde Anfang 2017!



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