- Monday, 19.10.26, 09:00 bis Friday, 11.12.26, 16:00 Uhr
- Remote per zoom call,
- Jakow Smirin, Lukas Stratmann
Pitchen wie die Profis
Inhalt
Kaum ein Startup kommt an ihm vorbei: Der Pitch. Nichts ist wichtiger für ein Startup als die Fähigkeit, die eigene Idee und Begeisterung an andere zu vermitteln. Seien es Kunden, Mitarbeiter oder potentielle Investoren. Gerade die letztere Zielgruppe kann sich dabei als besonders zäh erweisen. Wir erklären euch, worauf es beim Pitch ankommt und was ihr beachten müsst, wenn ihr in der Höhle der Löwen seid.
Für detaillierte Informationen und noch mehr Tipps vom Rheinland-Pitch-Coach Vidar Andersen: Investoren-Pitch für Startups

Die Drei Pitch-Arten
Jedes Startup sollte für jede der drei Pitch-Arten einen Pitch in der Schublade haben und diesen auch laufend aktualisieren. Ganz wichtig ist auch die Abstimmung des Pitches, damit alle Gründer die gleiche Story erzählen.
Der High-Concept-Pitch
Der High-Concept Pitch dampft die Essenz eurer Geschäftsidee in einem Satz zusammen. Hier ist es wichtig, sich kurz und verständlich auszudrücken, damit jeder die Grundidee versteht. Eine häufige Form ist der „Wir sind das X für Y“-Ansatz. Ein Beispiel: Flickr für Videos (heute besser bekannt als Youtube).
Der Elevator Pitch
Beim Elevator Pitch hat der Vortragende ca. 30 Sekunden Zeit um jemand anderem einen ersten Eindruck von seiner Geschäftsidee oder seinem Startup zu vermitteln.
Das Pitch Deck
Bei einem normalen Pitch, welcher nicht so extrem zeitlich begrenzt ist wie die Aufzug-Variante, wird normalerweise eine Präsentation (das „Pitch Deck“) als Hilfsmittel verwendet. Diese soll bei der Verdeutlichung von Zusammenhängen und zur besseren Darstellung von Informationen verwendet werden.
Mehr Infos auf Investoren-Pitch für Startups

Was will der Investor wissen?
Auch beim Pitch-Deck möchte der Investor nicht eure vollständige Lebensgeschichte seit der Geburt hören sondern nur das, was auch wirklich wichtig ist. Weniger ist mehr. Die meisten Investoren bekommen zig Investmentangebote pro Tag und haben nicht die Zeit, sich mit Businessplänen und Forecasts auseinander zu setzen, die mehr Seiten haben als der Herr der Ringe.
Damit sich euer Investor ein Bild machen kann, sind zwei Dinge besonders wichtig:
1. Welches Problem gibt es und wie löst ihr es?
Um eine schnelle Problemsensibilisierung auf Seiten des Investors herzustellen, ist es am besten, genau diese beiden Punkte separat zu behandeln: Was ist das Problem, der Status Quo? Wie lösen wir dieses Problem? Gerade in Märkten, in denen sich der Investor nicht so gut auskennt (also möglicherweise jeder Markt) bedarf es häufig einiger Erklärung, bis das Problem erkannt wird.
2. Warum seid ihr die Besten, die es gibt?
Das ist natürlich ein wenig spitz formuliert, aber genau darum geht es: Am Ende investiert euer Gegenüber nicht in eine schöne Präsentation, eine tolle Idee oder einen Businessplan ohne Excel-Fehler, sondern in EUCH! Erklärt also, warum euer Team für diese Idee gut geeignet ist, was euch besonders befähigt. Spart nicht mit Eigenlob, aber bleibt beim Wesentlichen, es geht nicht darum, euer Rating-Profil auszufüllen.
Noch mehr Tipps?
Für noch mehr Tipps rund ums Pitchen klickt hier!
Ihr seid heiß und möchtet direkt auf die Bühne?
Dann bewerbt euch kostenlos für den Rheinland Pitch! Unser Pitch-Coach Vidar Andersen analysiert mit euch euer Pitch-Deck und erklärt euch genau, auf was es Investoren beim Pitch ankommt. Der Rheinland-Pitch ist für jedes Startup aus Deutschland in jeder Phase (Idee, Seed, Post-Seed) offen. Mehr Infos und jetzt bewerben! www.rheinlandpitch.de
Das könnte dich auch interessieren
Die richtige Domain fürs Startup: Namenswahl, Endungen und rechtliche Stolperfallen
Vor dem Kauf der Startup-Domain stehen Namensprüfung und Registerrecherche. Welche Endung passt, wo Markenrecht Grenzen setzt und wem die Domain gehört.
Köln wird Teil der ELIAS Alliance: neuer KI-Standort Jülich-Aachen-Köln mit STARTPLATZ
Europas Netzwerk für KI-Forschung und Gründen wächst um acht Standorte. Einer davon ist der ELIAS Node Jülich-Aachen-Köln, und STARTPLATZ ist als Partner dabei.
KI-Produkte für die Fälle, die bisher übersehen wurden – Subcortex im Open Incubator
Dr. Martin Rosellen baut mit Subcortex KI-Produkte für Fälle, die für Standardsoftware zu speziell sind – etwa OCX für fi-square. Porträt aus dem Open Incubator.
Kommende Events
- Tuesday, 20.10.26, 09:00 - 18:00 Uhr
- STARTPLATZ Köln, Im Mediapark 5, 50670 Köln
- Tuesday, 20.10.26, 09:00 bis Thursday, 29.10.26, 16:00 Uhr
- Mohammad Speen
Neue Beiträge und Termine per Mail
Einmal im Monat: was im STARTPLATZ passiert, welche Events kommen, was Gründer:innen gerade bewegt.
Newsletter abonnieren → EventsPersönlich weiterreden
AI Friday, Meetups, Masterclasses, Rheinland Pitch — die Themen des Blogs live in Köln und Düsseldorf.
Alle Events → MitschreibenGastbeitrag veröffentlichen
Du hast Praxiswissen für Gründer:innen? Schick uns deinen Vorschlag — wir prüfen jeden Beitrag redaktionell.
Gastbeitrag anfragen →


