Industry Insight #3: Wie drei Startups die Sport- und Fitnessbranche neu definieren

10. April 2018, 21:12 :: Aktuelle Trends | Allgemein

Autor: Olga Rube

Der Wunsch nach Vitalität und einem gesunden Lebensgefühl rückt in unserem hektischen Alltag zunehmend in das Bewusstsein der Menschen. Kein Wunder also, dass Sport und Bewegung für viele kaum vom täglichen Leben wegzudenken ist. Da ist es wohl nur logisch, dass mobile Anwendungen derzeit wie Pilze aus dem nährhaften Startup-Boden sprießen und ihren Weg auf den Sport- und Fitnessmarkt finden. Wir gehen den neuesten Trends der Sport-Branche auf den Grund und stellen euch in der heutigen Ausgabe unseres Industry Insights #3 drei Vorreiter aus der Branche vor, die mit ihren Innovationen schnurstracks auf die Zielgerade von Sport 2.0 zusteuern.

Freeletics, Runtastic & Headspace – drei beliebte Apps, die wohl jeder Sportbegeisterte kennt. Von digitalen Trainingsplänen bis hin zu Yoga- und Diät-Apps – den Möglichkeiten digitaler Fitness sind kaum Grenzen gesetzt. Eine Studie von Statista bestätigt diesen Trend: In Deutschland nutzt jeder fünfte digitale Services, wenn es um Bewegung und Fitness geht oder darum, seine Vitaldaten zu analysieren und zurückgelegte Kilometer zu tracken.

Welchen Einfluss Smarte Fitness auf seine Nutzer hat, zeigt darüber hinaus eine Infografik von Statista: Im weltweiten Vergleich der Marktanteile für Wearables beanspruchen Fitness-Tracker mit 50,5 % und Smartwatches mit 41 % das größte Stück des Kuchens für sich. Rund 1,7 Mio. Smartwatches und Fitness Tracker wurden von den Deutschen im vergangenen Jahr erworben. 29 % der Befragten gaben an, regelmäßig eine Schrittzähler-App zu benutzen, dicht gefolgt von Lauf-Apps mit 24 % und Fitness-Apps mit 22 %.

 

Smarte Fitness 
 

Dass die Sport- und Fitnessbranche auch für Startups große Chancen birgt, zeigen drei sportbegeisterte Jungunternehmen aus dem STARTPLATZ: moverii, fanQ und OneFit haben drei Probleme identifiziert – bieten drei Lösungen – und verfolgen ein Ziel.

#moverii

So vielfältig wie der Fitnessmarkt, so umständlich gestaltet sich die Suche nach dem passenden Sport, der die eigenen Ziele und Bedürfnisse vereint. Wer behält in dem Angebotsurwald überhaupt noch den Überblick? Und wer hat schon Lust auf Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen? In unserer schnelllebigen Welt brauchen wir mehr denn je unkomplizierte Lösungen, die sich mit unserem spontanen Lifestyle vereinbaren lassen. Accelerator-Team moverii setzt genau da an: Der Online-Marktplatz für Sportkurse, -events und -reisen macht eintönigen Trainingseinheiten in überfüllten Fitnessstudios den Garaus und sagt lästigen Mitgliedschaften den Kampf an. Die Plattform ermöglicht es nicht nur, passende Sportangebote über unabhängige Bewertungen zu vergleichen. Nutzer erhalten zudem individuell auf die Bedürfnisse und Interessen der Nutzer zugeschnittene Angebote, die ohne Mitgliedschaft und langfristige Bindung gebucht und bezahlt werden können und werden zusätzlich über ein Belohnungssystem auch noch dafür belohnt, dass sie Sport machen.

„Zu viele Menschen empfinden Sport als Qual und verpflichten sich eher aus schlechtem Gewissen heraus zu einer Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Wir wollen, dass Menschen den Sport finden, der zu ihnen passt, bei dem sie immer wieder Neues ausprobieren können und nicht gebunden sind. Unsere Vision ist es, Menschen das clevere Sporten zu ermöglichen und ihnen zu Spaß an Sport zu verhelfen.“ Daniel Helbig, Co-Founder moverii

Große Ziele haben sich die beiden Gründer gesetzt: Mitte April geht es mit dem Launch der Plattform ans Eingemachte: Mit rund 100 Sportangeboten, darunter Workshops in Köln und Sportreisen auf der ganzen Welt bis hin zu Kursen jeglicher Sportarten, von Fitness und Kampfsport bis hin zu Yoga und Surfen wird wohl für jeden Geschmack das Richtige dabei sein. Parallel geht es in die Entwicklung der App. Die Mission, Sport zu einer Aktivität zu machen, die Spaß macht: Erfüllt.

 

Die beiden Gründer von moverii: Daniel Helbig (l.) und Adrian Helbig (r.)
 

#fanQ

Profifußball ohne Fans? No way! Das dachten sich wohl die Gründer von fanQ. Das Startup aus dem STARTPLATZ will mit seiner Voting-App Fußballfans eine gemeinsame Stimme geben. Die soziale Online-Plattform ermöglicht es Fans nicht nur, Meinungen zu bewegenden und unterhaltsamen Fußball-Themen zu diskutieren und abzugeben. Jeder Fan kann darüber hinaus nach dem Abstimmen direkt sehen, für welche Antwortoption seine Freunde abgestimmt haben. Damit sollen Entscheidungen im Fußball im Interesse der Fans gefördert und gleichzeitig ein Beitrag zur langfristigen Attraktivität des Fußballs geleistet werden.

Die App von fanQ 
 

Und wie sieht’s mit Zukunftsplänen aus? Die App soll in Kürze zu einem sozialen Netzwerk für Fans ausgebaut und interaktiver gestaltet werden. Die User sollen so in Zukunft die Möglichkeit haben, aus der App heraus selbst Fragen zu stellen. Fans, die besonders heiß diskutierte Fragen stellen, können so mehr Follower sammeln. Adieu klassische Sport-Medien, hallo interaktives und soziales Fan-Netzwerk!

„Der Sport braucht Lösungen, die Fans mit einbeziehen. Es ist ausschlaggebend, die Fans als wichtigsten Akteure wahrzunehmen und mit ihnen in den Dialog zu treten.“

Die beiden Gründer von fanQ Kilian Weber (COO) und Joachim Lammert (CEO, CFO) 
 

#OneFit 

Wer kennt sie nicht, die Monotonie, die sich beim Training einschleicht und kurz danach, die Lust, eine neue Sportart auszuprobieren? Dann ist da aber die Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Ein Dilemma, von dem viele Fitness-Begeisterte ein Lied singen können. Doch warum sich auf ein Fitnessstudio beschränken, wenn man nach Lust und Laune gleich mehrere nutzen kann? Das All-Inclusive Sport-Paket OneFit widmet sich genau dieser Problematik und will die Kölner deshalb mit einer flexiblen, studioübergreifenden Fitnessmitgliedschaft an einen gesunden, glücklichen Lifestyle heranführen. Ein Produkt von und für Menschen, das es jedem ermöglicht, individuell zu trainieren – Sport á la Serienstream quasi. Mit dem riesigen Netzwerk von beinahe 100 exklusiven Partnerstudios sind Abwechslung und Vielfalt garantiert. Eine riesige Studiovielfalt und die Vielzahl an Sportarten machen gute Vorsätze zum Kinderspiel. Und das Beste: Langzeitverträge gehören der Vergangenheit an.

„Menschen unserer Generation sind an flexible Online-Dienste wie Netflix, Spotify & co gewöhnt. Dagegen basieren Fitnessmitgliedschaften noch auf Businessmodellen des letzten Jahrhunderts. OneFit ist die perfekte Alternative, mit der man Fitness, Technologie und seinen ganz persönlichen Lifestyle perfekt miteinander kombinieren kann.“ 

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OneFit Training 
 

Weil Sport nicht Mord sein muss! Drei außergewöhnliche Startups, die mit ihrem Ideenreichtum genau das beweisen.

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