Hosting für den Onlineshop – Tipps für Start-ups - STARTPLATZ

Hosting für den Onlineshop – Tipps für Start-ups

21. März 2022, 12:45 :: Allgemein | Corporate Services

Autor: Gastautor

Wer als Gründer einen Onlineshop neu an den Start bringt, sollte einiges beachten. Nicht nur das Design, die passenden Produkte und das Shopsystem müssen stimmen, auch der Hosting-Anbieter ist wichtig für den erfolgreichen Beginn. 

Was ist Hosting und warum ist es so wichtig?

Jede Website braucht einen Hoster, über dessen Service alle Daten übertragen und veröffentlicht werden können. Auch die gesamte Mailverwaltung des Shops findet über den Hosting-Anbieter statt. Da das Hosting den Erfolg eines Shops stark beeinflussen kann, sollte bei der Auswahl des richtigen Anbieters nicht nur der Preis eine Rolle spielen.

Vor allem Start-ups, die nur ein beschränktes Budget zur Verfügung haben, sollten den genau zu den eigenen Bedürfnissen passenden Hoster finden, um sich später teure Wechsel zu ersparen.

Den richtigen Hosting-Anbieter wählen

Gerade zu Beginn einer Unternehmensgründung sollte man sich auf eine gut funktionierende Technik hinter dem Shop verlassen können. Ein kompetenter Support und viele praktische Tools machen Gründern den Start mit einem eigenen Onlineshop leicht.

Der Hosting-Anbieter sollte sich im Idealfall mit dem eigenen Shopsystem gut auskennen und die dafür optimale Konfiguration anbieten.

Wichtig bei der Auswahl sind außerdem folgende Punkte:

  • verfügbarer Speicherplatz, Anzahl der Datenbanken
  • modernste Servertechnik
  • gute Performance
  • einfache Shop-Verwaltung
  • regelmäßige Updates und Backups
  • hohe Ausfallsicherheit
  • unbegrenzter Traffic
  • gute Erreichbarkeit des Kundenservices
  • flexible Erweiterbarkeit, wenn der Shop wächst

Prioritäten setzen

Ein Vergleich der verschiedenen Hosting-Anbieter ist sinnvoll, um das passende Angebot zu finden. Die Größe des Speicherplatzes, die Kompatibilität mit dem Shopsystem oder die PHP-Version, SSL-Zertifikate sowie Domains spielen dabei für Shop-Betreiber oft die größte Rolle. Entscheidend für die Wahl ist auch die Qualität des Supports, vor allem wenn Start-ups keine IT-Techniker im Team haben.

Auch Punkte wie der Standort des Servers, die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen oder Nachhaltigkeit können für Unternehmen entscheidend sein.

Tipp: Hilfreich für Start-ups sind oft auch die Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer User, die den Hosting-Anbieter schon längere Zeit nutzen.

Preise und Leistungen vergleichen

Sind alle Prioritäten festgelegt, kann die Auswahl des Hosting-Anbieters beginnen. Werden die Punkte von der individuellen Prioritätenliste von mehreren Anbietern erfüllt, kann der Preis als weiteres Entscheidungskriterium dienen.

Gutes Webhosting muss nicht teuer sein, es ist aber auch nicht zum Dumpingpreis erhältlich. Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn es auf den ersten Blick sehr niedrige Preise gibt, diese aber nur für die ersten 12 Monate gelten. Im Kleingedruckten findet sich dann oft der reale Preis, der ab einer längeren Nutzung monatlich entsteht.

Achten sollte man bei der Auswahl auch auf folgende Kosten:

  • Wie hoch ist der monatliche Grundpreis?
  • Gibt es eine Einrichtungsgebühr?
  • Welche Inklusiv- und Zusatzkosten (z. B. SSL Zertifikate, Backups, zusätzliche Datenbanken, etc.) fallen an?
  • Wie lange läuft der Vertrag mindestens?

Viele Anbieter ermöglichen kostenpflichtige Upgrades, wenn zum Beispiel mehr Speicherplatz benötigt wird, als geplant. Je nach Shop-Größe und Produktsortiment sollte gleich zu Beginn schon ausreichend Speicherplatz eingeplant werden.

Neben der Auswahl des richtigen Shop-Hosters kommt es noch auf einige andere Dinge an.

  • Corporate Identity: Der Shop sollte im Design einzigartig sein und die Markenwerte des Unternehmens einheitlich präsentieren. Dazu gehört nicht nur das Logo, sondern auch das Wording, die Shop-Philosophie, die Produkte und Verpackungsgestaltung, aber auch der Werbeclaim und mehr.
  • Interaktive Darstellung: Die Zeiten langweiliger Produktbilder ohne Beschreibung sind vorbei. Kunden wünschen sich heute eine realitätsnahe Abbildung. Im Idealfall kommen noch ein kleines Produktvideo sowie eine aussagekräftige Artikelbeschreibung plus weitere Informationen rund um die Handhabung und Einsatzbereiche hinzu.
  • Kundenservice: Statt nur ein Mailformular anzubieten, kann eine persönliche Beratung per Telefon oder Live-Chat für mehr Umsatz und Kundenbindung sorgen.
  • Usability: Shop-Kategorien sollten gut sortiert und Produkte mit wenigen Klicks erreichbar sein.
  • Responsive Design: Dieser Punkt ist ganz wichtig, denn viele User kaufen heute vorrangig mobil online ein.
  • SEO: Mit einer effizienten SEO-Optimierung und den richtigen Keywords hebt sich ein Shop von der Konkurrenz ab.
  • Social Media nutzen: Instagram, Facebook und Co sind heute unverzichtbar, wenn ein Shop langfristig am Markt bestehen will – das gilt vor allem für Shops mit einer jüngeren Zielgruppe.

Gründer sollten die Komplexität der IT-Sicherheit nicht vergessen. Denn der Daten- und Zahlungsverkehr zwischen Shop und Kunden muss gut abgesichert sein, damit es nicht zu Betrugsfällen und Datenklau kommt.


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