- Friday, 16.10.26, 09:00 - 13:00 Uhr
- STARTPLATZ Düsseldorf, Speditionstraße 15a, 40221 Düsseldorf
AI Hackathon Köln: Wie Thimofej mit 14 Jahren alle überrascht hat
Inhalt
- Der Moment des Wochenendes: Thimofej Zapko (14) gewinnt den Hackathon
- Das Gewinner-Projekt: „E-Mail-Checker“
- Was besonders beeindruckt hat
- Ein Wochenende voller Fokus, Kreativität und Community
- „Mein erster Kunde!!!“ – und es geht direkt weiter
- Product Updates: Was der „E-Mail-Checker“ inzwischen schon kann
- Der nächste Hackathon steht schon
- Fazit
Der STARTPLATZ Köln hat wieder bewiesen, wie viel in 48 Stunden möglich ist, wenn Menschen mit Neugier, Skills und Mut zum Machen zusammenkommen. Beim AI Coding Hackathon wurde der Mediapark für ein Wochenende zum Labor: Builder, Entwickler:innen, Gründer:innen und Neugierige haben echte Prototypen gebaut. Und ganz ohne Folien, ohne Theorie-Overload, dafür komplett hands-on.
Agentic Coding, n8n-Workflows, API-Integrationen und vor allem eine spürbare Team-Energie haben das Wochenende geprägt. Und dann gab es diesen einen Moment, der alles überstrahlt hat.
Der Moment des Wochenendes: Thimofej Zapko (14) gewinnt den Hackathon
Mit gerade einmal 14 Jahren hat Thimofej Zapko den AI Coding Hackathon gewonnen und damit nicht nur die Jury beeindruckt, sondern auch viele der Teilnehmenden im Raum.
Entscheidend war dabei nicht eine Idee auf Papier, sondern ein funktionierender Prototyp, der ein reales Problem löst und direkt im Alltag eingesetzt werden kann.
Das Gewinner-Projekt: „E-Mail-Checker“
Thimofejs Projekt trägt den Namen „E-Mail-Checker“. Ein n8n-Workflow, der E-Mails automatisch zusammenfasst und daraus Sprachnachrichten erzeugt. Zusätzlich können Nutzer:innen sogar direkt mit Sprachnachrichten antworten.
Thimofej beschreibt das selbst so:
„Meine Idee: der E-Mail-Checker. Mit meinem n8n-Workflow kann ich E-Mails in Sprachnachrichten zusammenfassen und sogar E-Mails mit Sprachnachrichten verschicken.“
Die Idee ist so simpel wie kraftvoll:
Der Workflow spart Zeit, reduziert Reibung und macht E-Mail-Kommunikation deutlich leichter. Gerade in Situationen, in denen Lesen oder Tippen nicht möglich ist.
Was besonders beeindruckt hat
Der Hackathon war voll mit starken Projekten, aber Thimofejs Beitrag hat etwas Besonderes gezeigt: Es geht nicht nur um Skill-Level, sondern um Momentum, Fokus und die Bereitschaft, wirklich umzusetzen.
Sein Projekt war nicht „nice to have“, sondern ein sofort einsetzbarer Use Case. Klar gedacht, sauber umgesetzt und komplett eigenständig gebaut. Und genau dafür sind Hackathons da.
Ein Wochenende voller Fokus, Kreativität und Community
Neben dem Gewinner-Projekt war die Atmosphäre das zweite große Highlight. Teams, die sich am Freitagabend zum ersten Mal gesehen haben, bauten bis spät in die Nacht. Solo-Builder arbeiteten sich durch Schema-Validierung, Guardrails und Rate Limits. Mentor:innen waren fast durchgehend im Einsatz, um Blocker zu lösen und Ideen zu challengen.
Diese Mischung aus Konzentration, gegenseitiger Unterstützung und Kreativität ist es, die den Hackathon bei STARTPLATZ so besonders macht und warum aus 48 Stunden immer wieder echte Produkte entstehen können.
„Mein erster Kunde!!!“ – und es geht direkt weiter
Was nach dem Hackathon passiert ist, zeigt, wie real die Wirkung dieses Formats sein kann:
Thimofej wurde nach seinem Projekt von mehreren Menschen angeschrieben, die echtes Interesse am „E-Mail-Checker“ hatten. Kurz darauf folgte sein erster Sales-Call.
Damit wurde aus einem Hackathon-Prototyp nicht nur ein Konzept, sondern ein Produkt mit ersten Nutzer:innen, echtem Feedback und einer klaren Weiterentwicklungsperspektive.
Product Updates: Was der „E-Mail-Checker“ inzwischen schon kann
Thimofej hat das Feedback aus den ersten Gesprächen direkt umgesetzt und seinen „E-Mail-Checker“ gezielt erweitert. Inzwischen kann das Tool unter anderem Terminerinnerungen verschicken, indem vor einem Termin automatisch eine Sprachnachricht mit einer kurzen Zusammenfassung des Kontextes gesendet wird. Außerdem lassen sich E-Mails auf Wunsch zunächst als Entwurf speichern, statt sie sofort abzuschicken.
Zusätzlich wurde ein Spam-Filter integriert, sodass nur noch relevante E-Mails als Sprachnachricht zusammengefasst werden und unwichtige Inhalte direkt aussortiert werden. Ein weiteres Feature ermöglicht es, Newsletter-Abos per Sprachnachricht zu kündigen und gleichzeitig sichtbar zu machen, wo man überall angemeldet ist.
Auch die nächsten Schritte sind bereits klar. Thimofej plant, WhatsApp und weitere Messenger in das Tool zu integrieren, um die Nutzung noch flexibler und alltagstauglicher zu machen.
Der nächste Hackathon steht schon
Wer dieses Wochenende verpasst hat, bekommt die nächste Chance: Der nächste AI Coding Hackathon findet vom 20. bis 22.03.2026 statt.
Wenn du beim nächsten 48-Stunden-Building-Marathon dabei sein willst, ist das der richtige Zeitpunkt, dir einen Platz zu sichern. Egal ob du zum ersten Mal baust oder schon mitten im Stack steckst.
Fazit
Der AI Coding Hackathon hat gezeigt, wie viel Kraft in 48 Stunden steckt, wenn Menschen mit echter Motivation und einem starken Community-Framework zusammenkommen.
Und Thimofej Zapko hat dem Wochenende ein Gesicht gegeben: 14 Jahre alt, Siegerprojekt, erster Kunde und das nächste Update schon in Arbeit.
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