E-Health

Der Begriff Electronic Health oder auch kurz E-Health wird seit den späten 90ern genutzt und beschreibt den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Erstmals wurde er 1997 in dem Wissenschaftsmagazin “Healthcare PR News and Marketing” erwähnt und gilt heutzutage als Modewort und ist zusammen mit Begriffen, wie E-Commerce, E-Business oder E-Solutions in aller Munde. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet es so viel wie „auf elektronischer Datenverarbeitung basierende Gesundheit“.

Alle Hilfsmittel, bei denen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zum Einsatz kommen und zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten dienen, werden unter den Begriff E-Health gefasst. Dieser Ausdruck bezeichnet also die elektronische Abwicklung von Kommunikation, Information und Datenerfassung zur medizinischen Versorgung und Dokumentation im Gesundheitswesen. Aus dem Verschmelzen von den Bereichen IT, Medizin und Gesundheitsmanagement ergibt sich E-Health bzw. Healthtech und folglich die Digitalisierung im Feld der Medizin.

Smartphones und Tablets decken mittlerweile ein großes Spektrum an relevanten Aufgaben im Alltag ab. So fungieren sie eben auch als Mittel für Gesundheits- und Fitnessanwendungen. Auch die Nutzung von Fitness-Apps und Wearables gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Häufig werden die Begriffe E-Health und M-Health synonym verwendet. Dies ist nicht ganz korrekt. M-Health oder Mobile Health ist so gesehen ein Teil von E-Health. Hierbei steht der Einsatz mobiler Endgeräte im Gesundheitswesen im Fokus. Dabei stehen Fitnessangebote im Vordergrund, die sich am Konsumenten orientieren.
E-Health umfasst zusätzlich alle IKT- gestützten Systeme im Bereich der Gesundheitsvorsorge wie z.B. digitale Gesundheitskartensysteme.
 

Potentiale von E-Health


Quelle: Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016, Stiftung Gesundheit

 

Anwendungsgebiete von Electronic Health können beispielsweise sein:

– Kommunikation über weite Strecken
– Computergestützte Verfahren, die zur Untersuchung und Auswertung von Gesundheitsdaten dienen
– Das Monitoring von Patienten

 

E-Health: Unterteilung in drei wesentliche Ebenen:

1 Die Konsumenten-Ebene

Hierzu zählen Angebote wie Web-basierte Informationsportale für Patienten, Apps, Mess- und Assistenzsysteme oder digitale Fitnesstools.

2 Die professionelle Ebene

Alle digitalen Angebote, die von traditionellen Akteuren wie z.B. Ärzten, Krankenhäusern etc. finanziert werden.
Beispielsweise die Fernüberwachung von Vitalsten von Patienten.

3 Die Makro-Ebene

Schließt die Vernetzung von digitalen Angeboten ein.

Der Einsatz digitaler Technologien und Tools im Gesundheitswesen hat das Ziel, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und damit den Patienten in den Fokus zu stellen.


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