Social Media Marketing - Pinterest - STARTPLATZ

Social Media Marketing für Startups IV – Pinterest

19. Oktober 2016, 12:00 :: Allgemein

Autor: Christine Schlütz

Bilder erzeugen Emotionen, wecken Wünsche und lassen Dinge haptischer wirken. Bilder begeistern, faszinieren und inspirieren ihre Zuschauer, können aber auch das Gegenteil erzielen. Aus diesem Grund beziehen viele Unternehmen in ihrer Unternehmenskommunikation gezielt Bilder mit ein. Denn Bilder visualisieren in der Kommunikation alles, was wir mit den Augen aufnehmen und wahrnehmen. Aus diesem Grund können Menschen einen Text schlechter auffassen als die Visualisierung in Form einer Skizze, eines Bildes oder anhand einer Infografik. Pinterest stellt die ideale Plattform für solche Bilder und Visualisierungen dar. Wie du Pinterest am besten in deine Unternehmenskommunikation einbinden kannst und effektiv nutzt, erfährst du von unseren Pinterest-Expertinnen Carolin Gattermann und Simone Jogwich im Interview.

 

Welche Zielgruppe erreichst du am besten auf Pinterest und wie würdest du sie als Person in drei Worten beschreiben?

Auf Pinterest erreicht man am besten Frauen, die auf der Suche nach visuellen Inspirationen sind. #neugierig #visuell #individuell. Das belegen auch Studien. Laut denen sind nur 19% der Nutzer männlich und 81% weiblich. Dabei liegt das Durchschnittsalter bei 40 Jahren. Diejenigen, die Bilder auf ihrer Pinnwand veröffentlichen sind meistens jedoch unter 40 Jahren alt.

 

Welche Kommunikations-Ziele lassen sich mit Pinterest gut erfüllen und welche eher weniger?

Bilder sind das Zentrum des Kanals. Produktpräsentationen funktionieren durch ästhetisch ansprechend gestaltete Bilder, aber auch Content lässt sich mit visuell attraktiven (und emotional wirkenden) Bildern und dort entsprechend dargestellten Titeln verlinken. News und Beiträge mit viel Inhalt lassen sich (außer in Form von Infografiken und Bilder-Feeds zu neuen Produkten) über diese Plattform weniger gut abbilden. Grundsätzlich lässt sich mit Pinterest die Markenbekanntheit und Kundenbindung erhöhen. Außerdem lassen sich noch neue Zielgruppen erschließen. Weniger gut funktionieren Verkauf und Customer Relation Management.

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Der größte Vorteil und der größte Nachteil von Pinterest in deinen Augen!

Pinterest vereinfacht die Suche nach Content. Bilder der Seite basieren meist auf englischsprachigem Content. Dieser ist einfach und schnell zu befüllen, ohne aufwendige Recherche oder Texterstellung. Im Ernstfall funktioniert das auch komplett ohne eigene Inhalte durch sinnvolle Repins von anderen Quellen. Der Nachteil an Pinterest ist, dass keine zwei Accounts (privat & geschäftlich) mit einem Gerät möglich sind. Außerdem ist das Pinnen von Bildern, die nicht aus eigener Quelle stammen oder explizit zum Pinnen gekennzeichnet wurden, ein rechtlicher Verstoß.

 

Was für Inhalte funktionieren gut?

Infografiken, Visual Statements, Mode/Fashionartikel, Life Hacks, Zitate, (Innen)Architektur, Food

 

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Hast du ein Best Case / Worst Case Beispiel für uns?

Die 5 größten Fehler bei Pinterest: fehlende Bildbeschreibung, tote Verlinkung oder fehlerhafte Verlinkung (bei Beiträgen sollte es direkt zu dem Foto und dem dazu passenden Inhalt auf der Webseite führen), qualitativ minderwertige Bilder, keine oder veraltete Informationen auf der öffentlichen Profilseite, pinne deine Bilder (auch bei ähnlicher Thematik) mit gewissem zeitlichen Abstand.

 

Dein ultimativer Tipp für eine effektive Nutzung von Pinterest:

Bilder in hoher Qualität sind ein wichtiger Erfolgsfaktor bei Pinterest. Am besten verwendest du Bilder im Hochformat mit möglichst kurzer und spezifischer (Produktbeschreibung) und zeitlosen Beschreibung, um den Pin auch nach einem Monat oder einem Jahr aktuell zu halten. Außerdem dient Pinterest sehr gut als Lesezeichen-Sammlung und kann auch als  solches für interessante Inhalte genutzt werden. Spannenden Content (z.B. branchenbezogene Infografiken) dann einfach repinnen und schon hat man seinen eigenen Kanal befüllt.

 

Was ist zurzeit dein Top-Posting/Beitrag auf Pinterest?

Auf unserem Profil werden am meisten die Bilder unserer Konferenzräume angesehen, gefolgt von unseren Bildern zu den Blogbeiträgen.

 

Conference-Rooms-Pinterest

Blogbeiträge_pinterest

 

 

Simone Jogwich
Autor: Simone Jogwich

 

Seit Mitte 2015 ist Simone im Marketing-Team des STARTPLATZ in Köln dabei und unterstützt die mediale Präsenz des Inkubators. Ihr persönlicher Favorit ist dabei Pinterest, welcher die Inhalte des Blogs und der Webseite hervorragend in Bildern präsentieren kann.

 

 

Carolin Gattermann
Autor: Carolin Gattermann

 

Carolin hat in verschiedenen Unternehmen und Agenturen das PR- und Marketing-Handwerk gelernt, bevor es sie in die spannende Startup-Szene verschlug. Seit Anfang 2015 ist sie beim Startup-Inkubator STARTPLATZ in Köln und Düsseldorf für die Unternehmenskommunikation verantwortlich.

 

 

Weitere Beiträge der „Social Media Marketing für Startups“- Reihe:

Social Media Marketing für Startups V – Twitter

Social Media Marketing für Startups III – Corporate Blog

Social Media Marketing für Startups II – Instagram

Social Media Marketing für Startups I – Facebook

 

Gelesen und für gut befunden? 
Wenn ihr noch mehr handfeste Praxistipps zum Thema Online PR, Content Marketing, Storytelling und Social Media Marketing erfahren wollt, findet ihr hier aktuelle Workshops:



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